Seiteninhalt

Testungen

Mit Änderung der Coronavirus-Testverordnung (zuletzt geändert mit Wirkung zum 16.01.2023) werden Testkapazitäten noch gezielter eingesetzt. Bürgerinnen und Bürger haben zum Schutz vulnerabler Personengruppen weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests. Die Ansprüche bestehen bis einschließlich 28. Februar 2023.

Die Testung von Personen mit Symptomen ist von der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums nicht erfasst und damit keine Aufgabe der Teststationen sondern eine Leistung im Rahmen der Krankenbehandlung. Wer typische Symptome einer Erkrankung mit dem Corona-Virus hat, ist also in der Praxis des Hausarztes/der Hausärztin am besten aufgehoben. Zu den typischen Symptomen zählen Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust. Die Kosten für einen Testung symptomatischer Personen beim Arzt übernehmen die Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen.

Wer keine Corona-Symptome hat, aber dennoch einen Schnelltest machen möchte, kann auch weiterhin eine der Teststationen besuchen. Die Kosten für die Durchführung müssen jedoch selbst getragen und an die Teststation entrichtet werden.

Seit dem 16. Januar 2023 besteht kein Anspruch mehr auf kostenlose Bürgertestung zur „Freitestung“.

Anlasslose Testungen asymptomatischer Personen sind angesichts des Pandemieverlaufs nicht mehr notwendig. Es gilt nun darum, den Blick auch weiterhin auf die besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen zu lenken, da diese ein besonders hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken. Einen Anspruch auf kostenlose Tests haben daher:

Besucherinnen und Besucher und Behandelte oder Bewohnerinnen und Bewohner in unter anderem folgenden Einrichtungen:

    • Krankenhäuser
    • Rehabilitationseinrichtungen
    • voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen
    • voll- und teilstationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
    • Einrichtungen für ambulante Operationen
    • Dialysezentren
    • ambulante Dienste oder stationäre Einrichtung der Eingliederungshilfe
    • Tageskliniken
    • Entbindungseinrichtungen
    • Obdachlosenunterkünfte
    • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern
    • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
    • Pflegende Angehörige im Sinne des § 19 Satz 1 SGB XI

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis erbringen.
Unbedingt müssen für den Test folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Personalausweis oder Reisepass, bei nicht volljährigen Personen ggf. anderer Lichtbildausweis
  • Nachweis über den Anspruch auf einen kostenfreien Test nach den oben genannten Gründen

Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests

Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests - Bundesgesundheitsministerium

weitere Informationen

Niedersachsen lässt Absonderungsverordnung zum Monatsende auslaufen – Isolationspflicht und PCR-Testpflicht bei positivem Selbsttest enden mit dem 31. Januar 2023

Die Niedersächsische Landesregierung hat beschlossen, die Absonderungsverordnung, die mit Ablauf des 31. Januar 2023 außer Kraft treten wird, nicht erneut zu verlängern.

Die Verordnung sieht unter anderem die Pflicht zu einer fünftägigen Selbstisolation im Falle einer Erkrankung mit COVID-19 sowie die Pflicht zur Bestätigung bzw. Überprüfung eines positiven Selbst- oder Schnelltests mittels einer PCR-Testung vor.

Gesundheitsministerin Daniela Behrens erklärt: „Niedersachsen hat sowohl die Herbstwelle im Oktober, als auch die derzeit abebbende Winterwelle ohne eine COVID-bedingte Überlastung unseres Gesundheitssystems gut überstanden. Wir befinden uns nach Ansicht der Expertinnen und Experten des Landesgesundheitsamtes mittlerweile in einer Phase, in der das Corona-Virus in Deutschland und Niedersachsen einen endemischen Zustand erreicht und damit einen Großteil seines Schreckens verloren hat. Dies liegt vor allem an den guten Impfquoten und einer hohen Grundimmunität in unserer Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund ist das Auslaufen der Isolationspflicht zum Monatsende vertretbar und der richtige Schritt in Richtung Normalität im Umgang mit COVID-19. Nichtsdestotrotz sollten sich Personen mit den Corona-typischen Symptomen möglichst auch in Zukunft weiterhin testen und im Krankheitsfall zuhause bleiben und Kontakte reduzieren. Bitte überprüfen Sie auch unbedingt Ihren Impfschutz, denn insbesondere für ältere und vorerkrankte Personen ist und bleibt COVID-19 eine gefährliche Infektionskrankheit."