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AWO übernimmt Kinderheim in Neuhaus
AWO wird neuer Träger des Amtshofes in Neuhaus
Kinderheim in Neuhaus wird privatisiert
Kinderheim in Neuhaus wird privatisiert
Der Kreistag beschloss in seiner Sitzung am 7. Juli 2004, das kreiseigene Haus für Kinder- und Jugendhilfe in Neuhaus, den Amtshof, zum 01.01.2005 in die Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt Soziale Arbeit GmbH, Loxstedt, zu übertragen.
Grund der Abgabe der Jugendhilfeeinrichtung ist eine notwendige konzeptionelle Neuausrichtung sozialraumorientierter Heimunterbringungen von Kindern und Jugendlichen. Der Anlass dieser neuen Orientierung liegt u.a. darin begründet, dass der Landkreis Cuxhaven seit dem 01.01.2003 die Aufgaben der Jugendhilfe flächendeckend dezentralisiert hat. An fünf ausgewählten Standorten betreibt der Allgemeine Sozialdienst des Amtes Jugendhilfe in Kooperation mit freien Trägern Jugendhilfestationen. Das insbesondere präventiv ausgerichtete Angebotsspektrum führt zu einer Reduzierung von allgemeinen stationären Unterbringungen. Sowohl im Amtshof als auch in anderen vergleichbaren Einrichtungen innerhalb des Landkreises konnten in der Vergangenheit rückläufige Belegungen konstatiert werden. Gleichzeitig zeigt sich, dass jedoch spezifische Bedarfe, insbesondere für Mädchen und junge Frauen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen, für Schulverweigerer und für psychisch kranke Kinder und Jugendliche vorhanden sind. Infolgedessen muss das Amt Jugendhilfe bei diesen Zielgruppen im Wesentlichen auf Anbieter außerhalb des Landkreises zurückgreifen. Um für diese Schwerpunktbedarfe künftig ein wohnortnahes Angebot vorzuhalten, hat der Landkreis im Januar 2004 im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens 23 ausgewählte Träger/Einrichtungen angeschrieben
Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen unter Beteiligung des Personalrates des Landkreises wurde letztlich eine Entscheidung zugunsten der der Arbeiterwohlfahrt Soziale Arbeit GmbH, Loxstedt, (AWO) getroffen.
Die AWO, die ein überzeugendes und auf die Bedarfssituation des Amtes Jugendhilfe zugeschnittenes pädagogisches Konzept vorgelegt hat, wird zum 1. Januar 2005 die gesamte Jugendhilfeeinrichtung übernehmen. Dieses bedeutet vor allem eine kontinuierliche Weiterbetreuung der im Amtshof lebenden Kinder und Jugendlichen, nicht zuletzt durch die ihnen seit Jahren vertrauten Pädagogen.
Durch die Übertragung des Kinder- und Jugendheimes an einen leistungsstarken Träger wie die AWO ist der Bestand und die weitere Entwicklung dieser Jugendhilfeeinrichtung für diese Region dauerhaft gesichert. Das gilt zum einen für das Betriebskonzept, zum anderen auch im Hinblick auf die soziale Sicherung und Personalentwicklung der im Amtshof Beschäftigten.
Grund der Abgabe der Jugendhilfeeinrichtung ist eine notwendige konzeptionelle Neuausrichtung sozialraumorientierter Heimunterbringungen von Kindern und Jugendlichen. Der Anlass dieser neuen Orientierung liegt u.a. darin begründet, dass der Landkreis Cuxhaven seit dem 01.01.2003 die Aufgaben der Jugendhilfe flächendeckend dezentralisiert hat. An fünf ausgewählten Standorten betreibt der Allgemeine Sozialdienst des Amtes Jugendhilfe in Kooperation mit freien Trägern Jugendhilfestationen. Das insbesondere präventiv ausgerichtete Angebotsspektrum führt zu einer Reduzierung von allgemeinen stationären Unterbringungen. Sowohl im Amtshof als auch in anderen vergleichbaren Einrichtungen innerhalb des Landkreises konnten in der Vergangenheit rückläufige Belegungen konstatiert werden. Gleichzeitig zeigt sich, dass jedoch spezifische Bedarfe, insbesondere für Mädchen und junge Frauen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen, für Schulverweigerer und für psychisch kranke Kinder und Jugendliche vorhanden sind. Infolgedessen muss das Amt Jugendhilfe bei diesen Zielgruppen im Wesentlichen auf Anbieter außerhalb des Landkreises zurückgreifen. Um für diese Schwerpunktbedarfe künftig ein wohnortnahes Angebot vorzuhalten, hat der Landkreis im Januar 2004 im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens 23 ausgewählte Träger/Einrichtungen angeschrieben
Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen unter Beteiligung des Personalrates des Landkreises wurde letztlich eine Entscheidung zugunsten der der Arbeiterwohlfahrt Soziale Arbeit GmbH, Loxstedt, (AWO) getroffen.
Die AWO, die ein überzeugendes und auf die Bedarfssituation des Amtes Jugendhilfe zugeschnittenes pädagogisches Konzept vorgelegt hat, wird zum 1. Januar 2005 die gesamte Jugendhilfeeinrichtung übernehmen. Dieses bedeutet vor allem eine kontinuierliche Weiterbetreuung der im Amtshof lebenden Kinder und Jugendlichen, nicht zuletzt durch die ihnen seit Jahren vertrauten Pädagogen.
Durch die Übertragung des Kinder- und Jugendheimes an einen leistungsstarken Träger wie die AWO ist der Bestand und die weitere Entwicklung dieser Jugendhilfeeinrichtung für diese Region dauerhaft gesichert. Das gilt zum einen für das Betriebskonzept, zum anderen auch im Hinblick auf die soziale Sicherung und Personalentwicklung der im Amtshof Beschäftigten.