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24.08.2005
Erhöhte Wachsamkeit bei pädosexuellen Taten kann
Kinder und Jugendliche besser schützen
Zunehmende Alarmsignale in den Medien auf pädosexuelle (sog. pädophile) Taten hat das Amt Jugendhilfe zum Anlass genommen, auf diese Problematik in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen, damit Kinder und Jugendliche besser geschützt werden können.
Pädosexuelle sind Menschen, deren sexuelles Begehren vorwiegend oder ausschließlich auf Kinder kurz vor, während oder kurz nach der Pubertät gerichtet ist.
Die von den Tätern bevorzugte Altersgruppe liegt bei Mädchen zwischen 6 und 11 Jahren, bei Jungen zwischen 12 und 15 Jahren.
Betroffen sind sowohl Mädchen als auch Jungen.
Die meisten Pädosexuellen haben eine eindeutige Geschlechtspräferenz. Manche beziehen sich aber auch auf Mädchen und Jungen.
Nicht sämtliche Formen sexueller Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern fallen unter den Begriff Pädosexualität, da nicht jedem sexuellen Missbrauch auf Seiten der Täter eine ausschließliche sexuelle Präferenz für Kinder zugrunde liegt.
Die Täter nehmen gezielt an Orten Kontakt auf, an denen sich Kinder gerne aufhalten (z.B. Spielplätze, Schwimmbäder, Schulen). Auch Chaträume, die von Kindern und Jugendlichen aufgesucht werden, dienen der bevorzugten Kontaktaufnahme. Bei der Berufswahl und den Freizeitaktivitäten spielen für Pädosexuelle die Möglichkeiten eine Rolle, Kontakt mit zahlreichen Kindern herzustellen
Pädosexuelle suggerieren eine positive Beziehung zu Kindern, die angeblich frei von Macht, Gewalt und Abhängigkeit ist. Sie sehen ihre sexuelle Beziehung zu Kindern und Jugendlichen nicht als sexuellen Missbrauch, sondern sehen sich als Förderer und Befreier kindlicher Sexualität und beanspruchen für sich einen erzieherischen und entwicklungsfördernden Auftrag. Auch Eltern gegenüber bieten sich Täter häufig als Unterstützer ihrer Kinder an.
Nach ihrer Auffassung nehmen die Kinder demnach nicht durch die pädosexuellen Kontakte Schaden, sondern durch die Reaktionen der Eltern und der Gesellschaft, die sexuelles Handeln mit Kindern tabuisieren und verbieten.
Die Realität entspricht jedoch nicht dem suggerierten Bild des Kinderfreundes. Im Vordergrund steht das sexuelle Interesse an Kindern und nicht die emotional-soziale Zuwendung.
Kinderpornographie, Sex-Tourismus und Kinderprostitution sind deutliche Hinweise.
Das Recht des Kindes auf Entfaltung und Entwicklung seiner Sexualität ist nicht dem Recht der Pädosexuellen auf sexuelle Nutzung eines Kindes gleichzusetzen.
Sexuelle Übergriffe Erwachsener auf Kinder und Jugendliche führen zu Schädigungen und Traumatisierungen. Kinder lernen in jedem Fall, dass ihre Sexualität benutzbar ist.
Eltern sollten aufmerksam und sensibel die Kontakte und Aktivitäten ihrer Kinder begleiten und entsprechende Hinweise ernst nehmen.
Zur Klärung weiterer Fragen: 0471/20458
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Landkreises Cuxhaven
Die von den Tätern bevorzugte Altersgruppe liegt bei Mädchen zwischen 6 und 11 Jahren, bei Jungen zwischen 12 und 15 Jahren.
Betroffen sind sowohl Mädchen als auch Jungen.
Die meisten Pädosexuellen haben eine eindeutige Geschlechtspräferenz. Manche beziehen sich aber auch auf Mädchen und Jungen.
Nicht sämtliche Formen sexueller Interaktion zwischen Erwachsenen und Kindern fallen unter den Begriff Pädosexualität, da nicht jedem sexuellen Missbrauch auf Seiten der Täter eine ausschließliche sexuelle Präferenz für Kinder zugrunde liegt.
Die Täter nehmen gezielt an Orten Kontakt auf, an denen sich Kinder gerne aufhalten (z.B. Spielplätze, Schwimmbäder, Schulen). Auch Chaträume, die von Kindern und Jugendlichen aufgesucht werden, dienen der bevorzugten Kontaktaufnahme. Bei der Berufswahl und den Freizeitaktivitäten spielen für Pädosexuelle die Möglichkeiten eine Rolle, Kontakt mit zahlreichen Kindern herzustellen
Pädosexuelle suggerieren eine positive Beziehung zu Kindern, die angeblich frei von Macht, Gewalt und Abhängigkeit ist. Sie sehen ihre sexuelle Beziehung zu Kindern und Jugendlichen nicht als sexuellen Missbrauch, sondern sehen sich als Förderer und Befreier kindlicher Sexualität und beanspruchen für sich einen erzieherischen und entwicklungsfördernden Auftrag. Auch Eltern gegenüber bieten sich Täter häufig als Unterstützer ihrer Kinder an.
Nach ihrer Auffassung nehmen die Kinder demnach nicht durch die pädosexuellen Kontakte Schaden, sondern durch die Reaktionen der Eltern und der Gesellschaft, die sexuelles Handeln mit Kindern tabuisieren und verbieten.
Die Realität entspricht jedoch nicht dem suggerierten Bild des Kinderfreundes. Im Vordergrund steht das sexuelle Interesse an Kindern und nicht die emotional-soziale Zuwendung.
Kinderpornographie, Sex-Tourismus und Kinderprostitution sind deutliche Hinweise.
Das Recht des Kindes auf Entfaltung und Entwicklung seiner Sexualität ist nicht dem Recht der Pädosexuellen auf sexuelle Nutzung eines Kindes gleichzusetzen.
Sexuelle Übergriffe Erwachsener auf Kinder und Jugendliche führen zu Schädigungen und Traumatisierungen. Kinder lernen in jedem Fall, dass ihre Sexualität benutzbar ist.
Eltern sollten aufmerksam und sensibel die Kontakte und Aktivitäten ihrer Kinder begleiten und entsprechende Hinweise ernst nehmen.
Zur Klärung weiterer Fragen: 0471/20458
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Landkreises Cuxhaven
Autor/in: PresseInformationsDienst des Landkreises Cuxhaven