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28.06.2006
Gespräche über räumliche Planungen im Küstenbereich, öffentliche Verwaltung und Katastrophenschutz
Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Integration in der EU sowie der hohen Bedeutung von länderübergreifenden Kooperationen ist auch der Landkreis Cuxhaven an internationalen Kontakten interessiert, ganz besonders dabei an Kontakten zu neuen EU Mitgliedsstaaten.
Dabei liegt es nahe, sich auf Regionen mit vergleichbaren wirtschaftsstrukturellen und natürlichen Gegebenheiten zu konzentrieren.
In diesem Zusammenhang hat die Agentur für Wirtschaftsförderung bereits 2004 anhand ausgewählter Kriterien Küstenregionen und –landkreise zwischen Stettin und der estnisch-russischen Grenze „unter die Lupe“ genommen. Ergänzt durch parallel entstandene persönliche Kontakte aus dem politischen Bereich wurde man in der Kreisverwaltung dabei auf den Landkreis Pärnu im Südwesten Estlands aufmerksam. Im Herbst 2004 kam es zu einem ersten Besuch durch einen Mitarbeiter der Cuxhavener Wirtschaftsförderung in Pärnu.
Der Küstenkreis Pärnu (gut 90.000 Einwohner) gehört mit seiner reizvollen Landschaft zu den touristischen Hochburgen in Estland und verfügt über eine moderne touristische Infrastruktur. Die Kreis- und Hafenstadt Pärnu (45.000 Ew.), ausgestattet mit einem attraktiven Sandstrand an einer geschützten Bucht gelegen, zielt neben dem inländischen Markt vor allem auf finnische Kurzurlauber und ist sogar offizielle „Sommerhauptstadt“ Estlands. Sie erhält für die jährliche Urlaubssaison die Hauptstadt-Insignien aus Tallinn.
Ziel der Kooperation zwischen den beiden Landkreisen ist nicht primär der Aufbau einer Partnerschaft herkömmlichen Musters, sondern der konkrete Erfahrungsaustausch und das Ausloten von Kooperationsmöglichkeiten auf gemeinsamen Arbeitsfeldern wie z.B. Küstenschütz und Tourismus. Eine weitere Motivation liegt in der projektbezogenen Akquise zusätzlicher europäischer Fördergelder. Hier hatte es bereits im Sommer 2005 ein kleines Projekt mit weiteren europäischen Partnern im Bereich der Verkehrsinfrastruktur gegeben.
Im Februar 2006 fragte der Landkreis Pärnu ein Projekt im Rahmen eines Europäischen Sozialfonds beim Landkreis Cuxhaven an. Themen sind räumliche Planungen im Küstenbereich, öffentliche Verwaltung und Katastrophenschutz. Der Landrat Toomas Kivimägi, sein Stellvertreter Heiki Mägi, sowie Enn Bernard, Maie Kais, Liina Saar und Tiiu Pärn (regionale Planungen), Eha Ristimets, Toomas Luik, Sirle Matt und Dimitri Peterson (Katastrophenschutz) und Kersti Liiva (internationale Projekte) vom Landkreis Pärnu besuchen Cuxhaven vom 26. bis 30. Juni, um sich über die Erfahrungen des Landkreises Cuxhaven zu informieren. Unter der Projektleitung des Amtes Kreisentwicklung realisieren die Ämter Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz ein Programm mit Fachvorträgen und Exkursionen, u.a. das Alfred-Wegener-Institut, eine Deichschau in Dorum sowie das Havariekommando und der Hafen der Stadt Cuxhaven.
In diesem Zusammenhang hat die Agentur für Wirtschaftsförderung bereits 2004 anhand ausgewählter Kriterien Küstenregionen und –landkreise zwischen Stettin und der estnisch-russischen Grenze „unter die Lupe“ genommen. Ergänzt durch parallel entstandene persönliche Kontakte aus dem politischen Bereich wurde man in der Kreisverwaltung dabei auf den Landkreis Pärnu im Südwesten Estlands aufmerksam. Im Herbst 2004 kam es zu einem ersten Besuch durch einen Mitarbeiter der Cuxhavener Wirtschaftsförderung in Pärnu.
Der Küstenkreis Pärnu (gut 90.000 Einwohner) gehört mit seiner reizvollen Landschaft zu den touristischen Hochburgen in Estland und verfügt über eine moderne touristische Infrastruktur. Die Kreis- und Hafenstadt Pärnu (45.000 Ew.), ausgestattet mit einem attraktiven Sandstrand an einer geschützten Bucht gelegen, zielt neben dem inländischen Markt vor allem auf finnische Kurzurlauber und ist sogar offizielle „Sommerhauptstadt“ Estlands. Sie erhält für die jährliche Urlaubssaison die Hauptstadt-Insignien aus Tallinn.
Ziel der Kooperation zwischen den beiden Landkreisen ist nicht primär der Aufbau einer Partnerschaft herkömmlichen Musters, sondern der konkrete Erfahrungsaustausch und das Ausloten von Kooperationsmöglichkeiten auf gemeinsamen Arbeitsfeldern wie z.B. Küstenschütz und Tourismus. Eine weitere Motivation liegt in der projektbezogenen Akquise zusätzlicher europäischer Fördergelder. Hier hatte es bereits im Sommer 2005 ein kleines Projekt mit weiteren europäischen Partnern im Bereich der Verkehrsinfrastruktur gegeben.
Im Februar 2006 fragte der Landkreis Pärnu ein Projekt im Rahmen eines Europäischen Sozialfonds beim Landkreis Cuxhaven an. Themen sind räumliche Planungen im Küstenbereich, öffentliche Verwaltung und Katastrophenschutz. Der Landrat Toomas Kivimägi, sein Stellvertreter Heiki Mägi, sowie Enn Bernard, Maie Kais, Liina Saar und Tiiu Pärn (regionale Planungen), Eha Ristimets, Toomas Luik, Sirle Matt und Dimitri Peterson (Katastrophenschutz) und Kersti Liiva (internationale Projekte) vom Landkreis Pärnu besuchen Cuxhaven vom 26. bis 30. Juni, um sich über die Erfahrungen des Landkreises Cuxhaven zu informieren. Unter der Projektleitung des Amtes Kreisentwicklung realisieren die Ämter Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz ein Programm mit Fachvorträgen und Exkursionen, u.a. das Alfred-Wegener-Institut, eine Deichschau in Dorum sowie das Havariekommando und der Hafen der Stadt Cuxhaven.
Autor/in: PresseInformationsDienst des Landkreises Cuxhaven