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30.01.2007

"Hodder"- eine phantasievolle Kinderbuchverfilmung

Der Drittklässler Hodder lebt allein mit seinem Vater. Weil der nachts unterwegs ist um Reklameplakate zu kleben, ist Hodder oft allein zuhause. Um sich die Zeit zu vertreiben, flüchtet er sich in seine eigene Fantasiewelt.

Eines Nachts erscheint Hodder eine Fee und bittet ihn, die Welt zu retten. Doch wie soll Hodder treue Mitstreiter für seine Mission finden, da er doch keine Freunde hat? Nach dem preisgekrönten Buch von Bjarne Reuter inszenierte der oscarnominierte Regisseur Henrik Ruben Genz ein sowohl lustiges als auch sensibel und liebevoll erzähltes Kinoerlebnis. Dieses charmante Kinderabenteuer macht Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Obwohl der Film auf jeder Ebene kindgerecht ist, eine überschaubare Menge an Personen und Handlungsorten zeigt und mit klaren, eindeutigen Bildern arbeitet, transportiert er bedeutende und tiefgründige Fragen. Zu Recht hat der Regisseur nicht befürchtet, sein junges Publikum damit zu überfordern. Seine ernsten Themen, wie Einsamkeit oder Tod eines Elternteils, fängt der Film mit vielen humorvollen Elementen auf. Das gilt schon für die phantastische Grundkonstruktion. Auch sehr junge Zuschauer werden es lustig und ermutigend finden, dass ein Drittklässler den Auftrag bekommt, die Welt zu retten und gespannt sein, wie er diese Aufgabe löst.

Film im Bayerischen Fernsehen urteilt so über diesen außergewöhnlichen Film: „…viel mehr als die Geschichte eines kleinen, phantasievollen Jungen, der seinen eigenen Weg gehen muss. Der Film erzählt auch in schönen und melancholischen Bildern vom stillen Einverständnis zwischen Vater und Sohn.“ „Hodder“ wurde mit dem Großen Preis beim Internationalen Kinderfilmfestival Kopenhagen 2003, dem Preis für den besten Feature Film beim Internationalen Kinderfilmfestival Chicago 2003, dem Don-Quichotte-Preis beim Internationalen Kinderfilmfestival Zlin 2003 ausgezeichnet und war der Eröffnungsfilm des Kinderfilmfests Berlinale 2003.


Der dänische Kinderfilm aus dem Jahr 2002 ist 84 Minuten lang und wird ab 6 Jahren empfohlen (FSK: o.A., wertvoll).


Außer im Gemeindehaus Altenbruch (14. Februar um 15.30 Uhr) läuft der Film im Jugendhaus Lüdingworth (16.02., 14.30 Uhr), am 19.02. in der Grundschule Ihlienworth (15 Uhr), am 21.02. im Holzschuhmacherhaus Steinau (15 Uhr), am 26.02. in der Kirchengemeinde Bülkau (15 Uhr), am 27.02. in der Grundschule Wingst (15 Uhr), am 02.03. im Hörsaal der Schule Am Dobrock in Cadenberge (15 Uhr), am 05.03. in der Grundschule Oberndorf (15 Uhr), am 07.03. in der Grundschule Osten (15 Uhr), am 08.03. im Gemeindehaus Basbeck (15 Uhr) , am 09.03. im Gemeindehaus Warstade (15 Uhr), am 13.03. im Gemeindehaus Lamstedt (15 Uhr), am 15.03. im Kindergarten Stinstedt (15.30 Uhr) und am 19.03. im Jugendhaus Ringstedt (15 Uhr) gezeigt.

Ein Foto zum Downloaden findne Sie hier:

Weitere Auskünfte zum MOKI erteilt Herr Görler vom Medienzentrum -Kreisbildstelle- Cuxhaven, Tel. 04721-66 2007.