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09.03.2006

Wilde Müllentsorgung ist keine Bagatelle

Anlässe, über illegale Müllbeseitigung zu berichten, gibt es für die Abfallwirtschaft des Landkreises leider fast täglich.

Immer wieder müssen die Mitarbeiter widerrechtlich abgelagerte Abfälle aus Waldstücken, von Wiesen und aus Gräben holen und auf Kosten der Gebührenzahler entsorgen lassen. Auch Wege, Straßen und Parkplätze werden zu Müllhalden degradiert. So bunt, wie diese Abfallpalette sieht unsere Landschaft stellenweise aus.
Gefunden wird alles, was die Wohlstandsgesellschaft an Müll produziert: Von der einzelnen Getränkeflasche über Kühlschränke und Autowracks bis zu großen Müllhaufen aus der Wohnungsrenovierung. Besondere Probleme machen auch die Grünabfälle aus dem heimischen Garten.
Dieses umweltfeindliche und wenig soziale Verhalten einiger Bürgerinnen und Bürger, Abfälle zu Lasten der Allgemeinheit in der freien Landschaft abzulagern, erstaunt umso mehr, weil sich doch laut repräsentativen Umfragen das Umweltbewusstsein der Deutschen auf hohem Niveau befinden soll.
Der Landkreis hat zwei Mitarbeiter eingestellt, die als Landschaftspflegetrupp die illegal gelagerten Abfälle aufsammeln und zu Abfallbehandlungsanlagen bringen.
Die Säuberung der verschmutzten Gebiete und die Entsorgung des Abfalls ist für den Landkreis als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger mit rund 52.000 € pro Jahr ein hoher verwaltungsmäßiger und finanzieller Aufwand zu Lasten des Gebührenzahlers. Die Tatsache, dass allein im letzten Jahr rund 57 Tonnen Abfälle eingesammelt wurden, macht deutlich, welch ein Ausmaß die Verschandelung der Landschaft durch Müllablagerungen angenommen hat.
Für den Landkreis stellt die wilde Müllentsorgung keine Bagatelle dar. Wenn die Täter bekannt werden, drohen Bußgelder in erheblicher Höhe, bei Umweltgefährdung sogar strafrechtliche Verfolgung. Der Landkreis appelliert nach wie vor an das einsichtige Handeln aller seiner Bürgerinnen und Bürger.

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Autor/in: PresseInformationsDienst des Landkreises Cuxhaven