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10.10.2006
Tipps zur Kompostierung
In vielen Gärten beginnt jetzt schon das große Aufräumen: Beete umgraben, Bäume, Sträucher und Stauden schneiden, Knollen ausgraben, Laub harken, den Rasen ein letztes Mal schneiden.
Da stehen ganz viele Arbeitsstunden auf dem Programm und am Ende wahrscheinlich ein großer Haufen Grünabfälle.
Ganz ohne Arbeit geht es beim Herbstputz im heimischen Garten natürlich nicht, aber einiges davon sollte man sich doch ersparen und es eher der Natur gleich tun, in der zum Beispiel Blätter und Strauchschnitt an Ort und Stelle flächig kompostiert werden. Das nützt Gartenbesitzern und Gärten gleichermaßen. Denn ein Garten ist auch im Winter ein lebendiger Organismus, der drastische Eingriffe gar nicht mag.
So sollte sich der Gartenliebhaber überlegen, ob ein tiefgründiger Umbruch zum Erreichen der so genannten kurzfristig wirksamen Bodengare mehr nützt als Hegen und Pflegen des, langfristig betrachtet, gewiss nützlicheren Bodenlebens. Das Leben der unzähligen Mikroorganismen sollte nicht massiv gestört sondern gefördert werden, indem Laub liegen gelassen oder sogar von anderer Stelle, zum Beispiel vom Rasen, im Garten zusätzlich auf Beete aufgetragen wird. Denselben Nutzen bietet übrigens auch eine Mulchschicht aus Rasenschnitt: Der Boden trocknet nicht aus, der Frost dringt nicht gar so tief ein. Viele kleinere Tiere finden Futter und Verstecke unter der Mulchschicht.
Übrigens bedarf es dann im Frühjahr nur eines leichten Lockerns des Bodens mit der Grabegabel oder dem Grubber, um die oberste Erdschicht zu belüften. Den Rest der Bodenverbesserung und der Grünabfallverwertung erledigen Regenwurm und Co.. So geht die Menge des Grünabfalls, die noch auf den Komposthaufen muss, durch naturnahes Gärtnern merklich zurück.
Aber auch für die Tiere über der Erde kann man mit ein paar einfachen Dingen Gutes tun. Lassen Sie Stauden einfach bis zum Frühjahr stehen und bestaunen Sie dann eventuell den Dompfaff, wie er die Samenstände genüsslich auf der Suche nach Essbarem zerpflückt. Belassen Sie auch ein paar Beeren für Vögel und andere Tiere an Sträuchern und schneiden Sie Gehölze nicht zu tief ein, damit die hier überwinternden Vögel genügend Verstecke und Nahrung finden. Vielleicht halten diese dann sogar „ihrem“ Garten die Treue.
Der Garten ist ein in sich – fast – geschlossener Lebensraum. Totholz und Falllaub im Garten sind Teil des Naturkreislaufs. Sie sollten nach Möglichkeit nicht entfernt werden. Mit etwas Maschendraht oder Flechtwerk zu rechteckigen oder runden Haufen gebändigt, können sie sogar zu einer Attraktion werden. Außerdem wird ein Garten natürlich am preiswertesten mit dem eigenen Kompost kultiviert. Mit wenigen einfachen Maßnahmen werden Arbeitsaufwand und anfallende Grünabfallmenge erheblich reduziert. Maßstab ist natürlich auch das eigene Wohlbefinden. Probieren Sie doch einfach aus, wie viel „Ordnung“ Sie haben müssen bzw. wie viel Naturnähe Sie zulassen können, so dass Ihnen Ihr Garten gefällt.
Haben Sie Fragen zur Kompostierung? Die Abfallberatung des Landkreises Cuxhaven antwortet gerne: Telefon 04721 / 66 26 06, Telefax 04721 / 66 25 38, Email abfallberatung@landkreis-cuxhaven.de.
Ganz ohne Arbeit geht es beim Herbstputz im heimischen Garten natürlich nicht, aber einiges davon sollte man sich doch ersparen und es eher der Natur gleich tun, in der zum Beispiel Blätter und Strauchschnitt an Ort und Stelle flächig kompostiert werden. Das nützt Gartenbesitzern und Gärten gleichermaßen. Denn ein Garten ist auch im Winter ein lebendiger Organismus, der drastische Eingriffe gar nicht mag.
So sollte sich der Gartenliebhaber überlegen, ob ein tiefgründiger Umbruch zum Erreichen der so genannten kurzfristig wirksamen Bodengare mehr nützt als Hegen und Pflegen des, langfristig betrachtet, gewiss nützlicheren Bodenlebens. Das Leben der unzähligen Mikroorganismen sollte nicht massiv gestört sondern gefördert werden, indem Laub liegen gelassen oder sogar von anderer Stelle, zum Beispiel vom Rasen, im Garten zusätzlich auf Beete aufgetragen wird. Denselben Nutzen bietet übrigens auch eine Mulchschicht aus Rasenschnitt: Der Boden trocknet nicht aus, der Frost dringt nicht gar so tief ein. Viele kleinere Tiere finden Futter und Verstecke unter der Mulchschicht.
Übrigens bedarf es dann im Frühjahr nur eines leichten Lockerns des Bodens mit der Grabegabel oder dem Grubber, um die oberste Erdschicht zu belüften. Den Rest der Bodenverbesserung und der Grünabfallverwertung erledigen Regenwurm und Co.. So geht die Menge des Grünabfalls, die noch auf den Komposthaufen muss, durch naturnahes Gärtnern merklich zurück.
Aber auch für die Tiere über der Erde kann man mit ein paar einfachen Dingen Gutes tun. Lassen Sie Stauden einfach bis zum Frühjahr stehen und bestaunen Sie dann eventuell den Dompfaff, wie er die Samenstände genüsslich auf der Suche nach Essbarem zerpflückt. Belassen Sie auch ein paar Beeren für Vögel und andere Tiere an Sträuchern und schneiden Sie Gehölze nicht zu tief ein, damit die hier überwinternden Vögel genügend Verstecke und Nahrung finden. Vielleicht halten diese dann sogar „ihrem“ Garten die Treue.
Der Garten ist ein in sich – fast – geschlossener Lebensraum. Totholz und Falllaub im Garten sind Teil des Naturkreislaufs. Sie sollten nach Möglichkeit nicht entfernt werden. Mit etwas Maschendraht oder Flechtwerk zu rechteckigen oder runden Haufen gebändigt, können sie sogar zu einer Attraktion werden. Außerdem wird ein Garten natürlich am preiswertesten mit dem eigenen Kompost kultiviert. Mit wenigen einfachen Maßnahmen werden Arbeitsaufwand und anfallende Grünabfallmenge erheblich reduziert. Maßstab ist natürlich auch das eigene Wohlbefinden. Probieren Sie doch einfach aus, wie viel „Ordnung“ Sie haben müssen bzw. wie viel Naturnähe Sie zulassen können, so dass Ihnen Ihr Garten gefällt.
Haben Sie Fragen zur Kompostierung? Die Abfallberatung des Landkreises Cuxhaven antwortet gerne: Telefon 04721 / 66 26 06, Telefax 04721 / 66 25 38, Email abfallberatung@landkreis-cuxhaven.de.