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07.10.2004
Holzhaufen und Reisighecke
Bald ist es wieder so weit: Nach dem Laubfall müssen Bäume, Sträucher und Hecken beschnitten und gestutzt werden. Wohin aber mit dem Holz, das sich nicht immer für den heimischen Kaminofen eignet?
Bald ist es wieder so weit: Nach dem Laubfall müssen Bäume, Sträucher und Hecken beschnitten und gestutzt werden. Wohin aber mit dem Holz, das sich nicht immer für den heimischen Kaminofen eignet?
Aufheben für das nächste Osterfeuer? Zur Grünabfallsammlung? Es gibt eine einfache und bessere Lösung. Totes Holz ist ein wertvoller Bestandteil des Naturhaushaltes und sollte deshalb nicht aus dem Garten entfernt werden.
Wie wäre es mit einem Totholzhaufen? Schichten Sie Reisig und dünnes Geäst zu dekorativen und nützlichen Reisighecken auf. Dazu werden stärkere Äste als Pflöcke in zwei parallelen Reihen eingeschlagen und mit biegsamen dünneren Ästen ein Geflecht hergestellt. Der Zwischenraum kann mit Reisig, Laub, dem letzten Rasenschnitt, stärkeren Holzstücken oder Stubben verfüllt werden. Höhe, Breite und Länge der Reisighecke richten sich nach der Totholzmenge.
Für kleinere Grundstücke empfiehlt sich eher der Totholzhaufen. Pflöcke werden zu einem Viereck mit mindestens einem Meter Kantenlänge eingeschlagen und mit Maschendraht umwickelt. Nun kann Totholz und Laub eingefüllt werden. Obenauf darf bei diesen kleineren Totholzhaufen ein Gitter aus Maschendraht und Stöcken zur Beschwerung als Schutz vor Katzen nicht fehlen. Denn so ein Totholzhaufen hat es schon nach kurzer Zeit in sich. Nicht nur solitär lebende Bienen und Wespen, Marienkäfer und Ohrwürmer werden ihn bevölkern und Ihrem Garten im nächsten Frühjahr als Nützlinge Gutes tun. Er behagt auch Amphibien und Eidechsen, Spitzmäusen und Mauswiesel als Unterschlupf und Winterquartier. Und vielleicht fühlen sich sogar Zaunkönig und Rotkehlchen angesprochen. Wenn die Maschendrahtumwicklung erst dreißig Zentimeter über dem Boden beginnt, hat auch ein Igel die Chance, ein Versteck zu finden.
Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten der Holzverwertung im eigenen Garten. So wirkt eine Drainageschicht aus Holz im Hoch- oder Hügelbeet wahre Wunder. Auch die Beigabe als Strukturmaterial im Komposthaufen erweist sich als förderlich, ganz besonders dann, wenn große Mengen an Rasenschnitt verrotten sollen. Dazu braucht man neben dem Komposthaufen allerdings einen kleinen Vorrat an Schwachholz, der im Herbst angelegt werden muss.
Mit den beschriebenen Maßnahmen betreiben Sie aktive Abfallverwertung mit vielfältigen Vorteilen für sich, Ihre Pflanzen und die heimische Tierwelt.
Haben Sie Fragen zu Eigenkompostierung und Abfallverwertung im Garten? Die Abfallberatung des Landkreises Cuxhaven berät Sie gern: Telefon (04721) 66 26 06, Fax (04721) 66 25 38 oder Mail abfallberatung@landkreis–cuxhaven.de.
Aufheben für das nächste Osterfeuer? Zur Grünabfallsammlung? Es gibt eine einfache und bessere Lösung. Totes Holz ist ein wertvoller Bestandteil des Naturhaushaltes und sollte deshalb nicht aus dem Garten entfernt werden.
Wie wäre es mit einem Totholzhaufen? Schichten Sie Reisig und dünnes Geäst zu dekorativen und nützlichen Reisighecken auf. Dazu werden stärkere Äste als Pflöcke in zwei parallelen Reihen eingeschlagen und mit biegsamen dünneren Ästen ein Geflecht hergestellt. Der Zwischenraum kann mit Reisig, Laub, dem letzten Rasenschnitt, stärkeren Holzstücken oder Stubben verfüllt werden. Höhe, Breite und Länge der Reisighecke richten sich nach der Totholzmenge.
Für kleinere Grundstücke empfiehlt sich eher der Totholzhaufen. Pflöcke werden zu einem Viereck mit mindestens einem Meter Kantenlänge eingeschlagen und mit Maschendraht umwickelt. Nun kann Totholz und Laub eingefüllt werden. Obenauf darf bei diesen kleineren Totholzhaufen ein Gitter aus Maschendraht und Stöcken zur Beschwerung als Schutz vor Katzen nicht fehlen. Denn so ein Totholzhaufen hat es schon nach kurzer Zeit in sich. Nicht nur solitär lebende Bienen und Wespen, Marienkäfer und Ohrwürmer werden ihn bevölkern und Ihrem Garten im nächsten Frühjahr als Nützlinge Gutes tun. Er behagt auch Amphibien und Eidechsen, Spitzmäusen und Mauswiesel als Unterschlupf und Winterquartier. Und vielleicht fühlen sich sogar Zaunkönig und Rotkehlchen angesprochen. Wenn die Maschendrahtumwicklung erst dreißig Zentimeter über dem Boden beginnt, hat auch ein Igel die Chance, ein Versteck zu finden.
Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten der Holzverwertung im eigenen Garten. So wirkt eine Drainageschicht aus Holz im Hoch- oder Hügelbeet wahre Wunder. Auch die Beigabe als Strukturmaterial im Komposthaufen erweist sich als förderlich, ganz besonders dann, wenn große Mengen an Rasenschnitt verrotten sollen. Dazu braucht man neben dem Komposthaufen allerdings einen kleinen Vorrat an Schwachholz, der im Herbst angelegt werden muss.
Mit den beschriebenen Maßnahmen betreiben Sie aktive Abfallverwertung mit vielfältigen Vorteilen für sich, Ihre Pflanzen und die heimische Tierwelt.
Haben Sie Fragen zu Eigenkompostierung und Abfallverwertung im Garten? Die Abfallberatung des Landkreises Cuxhaven berät Sie gern: Telefon (04721) 66 26 06, Fax (04721) 66 25 38 oder Mail abfallberatung@landkreis–cuxhaven.de.