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07.11.2007

Landkreis Cuxhaven und Seestadt Bremerhaven schließen Vertrag über die Beschulung von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in den Oberstufen

Der Kreistag des Landkreises Cuxhaven hat in seiner Sitzung am 26.09.2007 die Verwaltung beauftragt eine Vereinbarung mit der Seestadt Bremerhaven zur Beschulung der Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisteil Wesermünde abzuschließen.
Ziel dieser Vereinbarung ist, dass Kinder aus dem Landkreis Oberstufengymnasien in Bremerhaven und Kinder aus Bremerhaven die gymnasialen Oberstufen von Schulen in der Trägerschaft des Landkreises besuchen können. Ein entsprechender Vertrag wird derzeit zwischen den Verwaltungen der Seestadt und des Landkreises ausgehandelt.
Der Magistrat und die Kreisverwaltung haben die Berichterstattung der örtlichen Presse in den letzten Wochen zu diesem Thema verfolgt und weisen daraufhin, dass die Schülerinnen und Schüler des jetzigen 9. Jahrgangs keine Benachteiligungen beim Wechsel in eine Bremerhavener Oberstufe in Kauf nehmen müssten. Auch diese Kinder werden das Abitur bereits nach 12 Schulbesuchsjahren erreichen können. Die Landkreisschüler werden die 10. Klasse, die zukünftige Einführungsphase der Oberstufe, an den bestehenden kreiseigenen Gymnasien besuchen und danach in die Qualifikationsphase (Klasse 11) des Gymnasiums Wesermünde oder einer Bremerhavener Oberstufe wechseln. In beiden Fällen könnten sie die Abiturprüfung nach dem Besuch der 12. Klasse ablegen und müssen keineswegs eine Klasse überspringen.
Hinsichtlich der Realschülerinnen und Realschüler, die nach dem Erreichen des Sekundarabschlusses I eine Oberstufe besuchen wollen, ist darzustellen, dass diese in die Klasse 10 der Gymnasien eintreten und danach die zweijährige Qualifikationsphase absolvieren müssten. Diese Schülerinnen und Schüler könnten die Abiturprüfung erst nach 13 Schulbesuchsjahren ablegen. Hierbei ist es unerheblich, ob eine kreiseigene oder eine Bremerhavener Oberstufe besucht wird. Kinder, die diesen Weg beim Abitur wählen, müssen aber auch in Niedersachsen 13 Jahre lang die Schulbank drücken.