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Nachhaltiger Eindruck:
Nachhaltigkeit ist der tragende Begriff, mit dem die Ausstellung „Kunst im Klimawandel“ in Ihlienworth überschrieben ist. Nachhaltig ist auch der positive Eindruck, den die Ausstellung bei Landrat Kai-Uwe Bielefeld hinterließ.
Über 40 Künstler aus 12 Nationen präsentieren im Sietland, im Herzen des Cuxlandes, ihre Arbeiten zum Thema Klimawandel unter den verschiedensten Aspekten wie Generationengerechtigkeit, erneuerbare Energien oder Recycling.
Nicht alle der dort ausgestellten Bilder und Objekte erschließen sich auf dem ersten Blick, sondern nötigen dem Betrachter Fragen und manchmal schwierige Antworten ab. Ästhetisch, witzig-ironisch oder aber auch schockierend offenbaren manche der ausgestellten Kunstwerke Probleme dieser Welt erst auf dem zweiten Blick.
„Kunst kann und soll nicht nur eingängig sein,“ so die Meinung des Landrats bei seinem Rundgang durch die Ausstellung. Begleitet wurde er von Anja Loewer und Inge Kopf vom Freundeskreis RE-ART, die sachkundig die einzelnen Arbeiten erläuterten, sowie vom Sietländer Samtgemeindebürgermeister Maik Schwanemann.
Als besonders beeindruckend empfand Bielefeld die raumgreifende Installation „Ausgrenzung“ des Künstlers Mitsch Thomas, ein opulent gedeckter Esstisch mit sechs Stühlen, deren Material - Nagelplatten - ein Setzen unmöglich macht und so Hungrige vom Essen nachdrücklich ausschließt.
Noch bis zum 9. September 2007 ist die Ausstellung in Ihlienworth zu besichtigen, bevor sie anschließend nach Heidelberg geht.
Ein Foto zum Downloaden finden Sie hier:
Bildunterschrift:
Landrat Kai-Uwe Bielefeld (auf dem Bild mit Anja Loewer vom Freundeskreis RE-ART und Samtgemeindebürgermeister Maik Schwanemann) zeigte sich besonders beeindruckt von dem Objekt „Ausgrenzung“ von Mitsch Thomas