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09.03.2006

Befliegung der Uferlinien

Mit dem Auftreten des Vogelgrippe-Virus H5N1 in anderen Bundesländern droht die Tierseuche „Vogelgrippe“ auch im Landkreis Cuxhaven aufzutreten.
Seit den ersten positiven Testergebnissen bei toten Schwänen auf Rügen hat auch der Landkreis Cuxhaven ein Netz von Beobachtern aufgebaut. Die Mitarbeiter/innen des Naturschutzamtes sowie viele ehrenamtliche Helfer beobachten die bedeutenden Vogelrastgebiete, um Totfunde unverzüglich zu melden.
Auch eine Befliegung der Uferlinien von Elbe und Weser sowie der großen Rastgebiete wurde durchgeführt. Im Ergebnis ist festzustellen, dass keine unnatürliche Häufung von Totfunden festzustellen ist. Besonders im Winter gehen alte kranke Tiere durch Kälte oder schlechte Ernährung häufiger ein als in anderen Jahreszeiten. Gerade zum Ende des Winters sind die Fettreserven vieler Vögel aufgebraucht. Nahrungsmangel, auch hervorgerufen durch eine geschlossene Schneedecke, schwächt die Vögel zusätzlich.
Für die Bevölkerung besteht derzeit kein Grund zur Beunruhigung, da bisher kein durch Vogelgrippe infizierter Totfund aufgefunden wurde.
Auch die Jägerschaft ist sensibilisiert und beobachtet in ihren Revieren das aktuelle Wildvogelgeschehen.
Autor/in: PresseInformationsDienst des Landkreises Cuxhaven