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Pressearchiv
16.03.2006
„Er ist als Gast bei uns einfach zu früh aus der
Sitzung rausgegangen, wir waren doch noch gar nicht fertig"
„Er ist als Gast bei uns einfach zu früh aus der Sitzung raus gegangen, wir waren doch noch gar nicht fertig“ – so reagierte Landrat Kai-Uwe Bielefeld auf Presseäußerungen von Stadt-Grünen-Fraktionschef Bernd Jothe in den CN von gestern im Hinblick auf den Übergang des Stadt-Jugendamtes auf den Landkreis ab 1. Januar 2007. Jothe hatte geschlussfolgert, Bielefeld habe mit der Äußerung, es solle keinen Paradigmenwechsel geben, einer oder mehreren möglichen Jugendhilfestationen für das Stadtgebiet bereits eine Absage erteilt und sich klar positioniert. Der Kreisjugendhilfeausschuss hatte u. a. dieses Thema auf der Tagesordnung. „Herr Jothe hat für sich selektiv nur das wahrgenommen, was er gut findet“, so der Landrat weiter, „ich habe zwar wörtlich gesagt, es gibt keinen Paradigmenwechsel, aber das bezog sich doch erkennbar auf die Qualität der Jugendarbeit in der Stadt, nicht auch auf deren Organisationsstruktur. Da gibt es mehr als nur einen Weg. Und ganz klar könnte eine der möglichen Optionen das Erfolgsmodell unserer Jugendhilfestationen sein, das Herr Fenker als unser Jugendamtsleiter zu Recht angesprochen hat. Wäre Herr Jothe noch etwas dageblieben, hätte er sein Wissen dazu erweitern und uns allen seine Spekulationen und unerbetenen Lobsprüche ersparen können.“
Der Landrat bezeichnet es als kurios, wenn der Grünen-Fraktionschef einen „Affront“ von Kreisjugendamtsleiter Manfred Fenker gegen ihn konstruieren wolle. „Die Spaltpilze von Herrn Jothe wachsen beim Landkreis nicht. Wir machen hier gemeinsam unsere Arbeit, sprechen konstruktiv mit der Stadt und wollen in einer weiteren Jugendhilfeausschusssitzung im Juni über erste Ergebnisse informieren.“
Der Landrat bezeichnet es als kurios, wenn der Grünen-Fraktionschef einen „Affront“ von Kreisjugendamtsleiter Manfred Fenker gegen ihn konstruieren wolle. „Die Spaltpilze von Herrn Jothe wachsen beim Landkreis nicht. Wir machen hier gemeinsam unsere Arbeit, sprechen konstruktiv mit der Stadt und wollen in einer weiteren Jugendhilfeausschusssitzung im Juni über erste Ergebnisse informieren.“
Autor/in: PresseInformationsDienst des Landkreises Cuxhaven