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08.02.2007
Zwei neue Jugendhilfestationen in der Stadt Cuxhaven haben die Arbeit aufgenommen
Aufgrund des Übergangs der Zuständigkeit für die Aufgaben der Jugendhilfe im Gebiet der Stadt Cuxhaven auf den Landkreis sind mehrere Bereiche neu geordnet worden.
Wie bereits berichtet, wurden im Stadtgebiet Cuxhaven in der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt bzw. des DRK Cuxhaven/Hadeln zwei Jugendhilfestationen neu eingerichtet, in denen die ambulanten Hilfen zur Erziehung vor Ort erbracht werden. Die teilstationären Hilfen werden auch weiterhin durch Dipl.-Sozialarbeiter Reinhard Kappelmann-Fischer als Betreiber der Tagesgruppen „Jugendburg/Lüderitz“ angeboten. Eine enge Zusammenarbeit mit den Jugendhilfestationen ist hierbei gewährleistet.
Die Arbeit der bisher eigenständigen Jugendgerichtshilfe wurde in den Allgemeinen Sozialen Dienst integriert. Die Erfüllung der richterlichen Weisungen liegt nunmehr in den Händen der Jugendstraffälligenhilfe „Die Schleuse“.
Mit den Änderungen in der Bezirkssozialarbeit will der Landkreis Cuxhaven die Jugendhilfe in der Stadt Cuxhaven weiter optimieren. Das Motto der Jugendhilfestationen soll sein: Wer Hilfe braucht, geht einfach hinein! Und wer nicht in die Station kommen kann, den besuchen die Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen auch daheim.
Wo es geografisch notwendig ist, werden die MitarbeiterInnen auch außerhalb der Jugendhilfestation Sprechstunden anbieten. Die Bezirkssozialarbeiterin Gabriele Münzner ist diesbezüglich bereits tätig geworden und wird für ihren Bereich auch zukünftig jeden Dienstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr Sprechstunden in der Verwaltungsstelle Altenwalde in Cuxhaven, Hauptstraße 73, anbieten.
Die Jugendhilfestation Süder-/Westerwisch, die in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben wird, konnte zum 01.02.2007 ihre Räumlichkeiten in Cuxhaven, Westerwischweg 85 – 87 (ehemaliges Fernmeldeamt), beziehen (Tel. 04721 - 39503-0). Hier ist nun auch die Jugendberatungsstelle „Notausgang“ zu finden.
Die in Kooperation mit dem DRK geführte Jugendhilfestation Ritzebüttel befindet sich zunächst weiterhin in Cuxhaven, Poststraße 25 (Tel. 04721 - 5795-0), und wird voraussichtlich im Juni 2007 in neue Räumlichkeiten im Lehfeld umziehen.
Die Bürger finden hier kompetente, einfühlsame und verschwiegene Gesprächspartner. Gewünschte und notwendige ambulante oder teilstationäre Unterstützungen werden schnell und flexibel eingeleitet.
Die Jugendhilfestationen setzen auf Prävention. Hierbei gilt es auch, das bestehende Netzwerk in der Stadt Cuxhaven in die Arbeit der Stationen einzubinden.
In den bereits seit Jahren bestehenden Jugendhilfestationen in Bad Bederkesa, Hagen, Hemmoor, Langen und Otterndorf sind Erfahrungen gesammelt worden, dass eventuelle Hemmschwellen gegenüber dem Jugendamt entfallen sind – dieses Ziel soll auch in der Stadt Cuxhaven erreicht werden.
Die Übernahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes der Stadt hat auch zu Umstrukturierungen innerhalb der Jugendhilfe des Landkreises Cuxhaven geführt. Das Amt Jugendhilfe hat nunmehr 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in fünf Fachgebieten und zwei Stabsstellen tätig sind.
Kreisoberamtsrätin Elke Heß und Kreisoberamtsrat Wilhelm Scharpen leiten gemeinsam das Amt Jugendhilfe und daneben jeweils ein Fachgebiet in Personalunion.
Das Fachgebiet 1 „Allgemeiner Sozialer Dienst“ wird von Dipl.-Sozialarbeiter Hellward Mundt geführt. Zu diesem Fachgebiet gehören die Bezirkssozialarbeiter, die mit einer Personalstärke von jeweils drei Personen (nicht überall in Vollzeit) in den jeweiligen Jugendhilfestationen eingebunden sind.
Das Fachgebiet 2 „Beistandschaften, Vormundschaften, Pflegschaften“ wird von Kreisoberamtsrat Wilhelm Scharpen geleitet. Hier ist die Stabs- und Koordinierungsstelle für Vormundschaften und Pflegschaften angegliedert, die von Kreisamtsrat Wilfried Schneider besetzt wird.
Das Fachgebiet 3 umfasst die Erziehungsberatung sowie die Fachberatung der Kindertagesstätten und wird von Psychologieoberrat Horst-Volkmar Trepte geleitet. Zu diesem Fachgebiet gehören die Erziehungsberatungsstellen in Bremerhaven und Otterndorf. In der Stadt Cuxhaven wird die Erziehungsberatungsstelle per Vertrag, den der Landkreis von der Stadt Cuxhaven übernommen hat, vom Paritätischen betrieben.
Das Fachgebiet 4 „Wirtschaftliche Jugendhilfe“ wird von Kreisoberamtsrätin Elke Heß geleitet. In diesem Fachgebiet werden alle bewilligten Jugendhilfemaßnahmen abgerechnet und die Kostenbeiträge der Hilfeempfänger und Unterhaltspflichtigen festgesetzt.
Das Fachgebiet 5 „Pflegekinderdienst, Tagespflege, Jugendpflege und Jugendschutz“ wird von Diplompädagoge Reinhard Hachmann geleitet. Zu diesem Fachgebiet gehört auch das mit Beginn dieses Jahres eingerichtete „Familien- und Kinderservicebüro“. Dieses Büro ist Ansprechpartner in allen Fragen der Tagespflege.
Last but not least gehört zum Amt Jugendhilfe eine Stabsstelle Controlling, die von Kreisamtmann Frank Thielebeule wahrgenommen wird und das gesamte Kostenmanagement des Amtes im Blick behält.
Auch inhaltlich musste über die Weitergewährung von Jugendhilfemaßnahmen, die von der Stadt Cuxhaven bis zum 31.12.2006 befristet waren, neu entschieden werden. Für die Zuschussgewährung zu den Kindergartengebühren war dazu keine erneute Antragstellung erforderlich. Diese rund 500 Fälle konnten, abgesehen von den Fällen, in denen noch fehlende Unterlagen nachzureichen sind, bis Mitte Januar 2007 abgeschlossen werden.
Zur außerschulischen Förderung in privaten Institutionen sind nur wenige Anträge auf Fortsetzung gestellt worden. Die vorliegenden Anträge werden derzeit geprüft.
Für weitere Informationen besuchen Sie uns im Internet unter www.landkreis-cuxhaven.de und wählen Sie den Button „Jugend“.
Die Arbeit der bisher eigenständigen Jugendgerichtshilfe wurde in den Allgemeinen Sozialen Dienst integriert. Die Erfüllung der richterlichen Weisungen liegt nunmehr in den Händen der Jugendstraffälligenhilfe „Die Schleuse“.
Mit den Änderungen in der Bezirkssozialarbeit will der Landkreis Cuxhaven die Jugendhilfe in der Stadt Cuxhaven weiter optimieren. Das Motto der Jugendhilfestationen soll sein: Wer Hilfe braucht, geht einfach hinein! Und wer nicht in die Station kommen kann, den besuchen die Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen auch daheim.
Wo es geografisch notwendig ist, werden die MitarbeiterInnen auch außerhalb der Jugendhilfestation Sprechstunden anbieten. Die Bezirkssozialarbeiterin Gabriele Münzner ist diesbezüglich bereits tätig geworden und wird für ihren Bereich auch zukünftig jeden Dienstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr Sprechstunden in der Verwaltungsstelle Altenwalde in Cuxhaven, Hauptstraße 73, anbieten.
Die Jugendhilfestation Süder-/Westerwisch, die in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben wird, konnte zum 01.02.2007 ihre Räumlichkeiten in Cuxhaven, Westerwischweg 85 – 87 (ehemaliges Fernmeldeamt), beziehen (Tel. 04721 - 39503-0). Hier ist nun auch die Jugendberatungsstelle „Notausgang“ zu finden.
Die in Kooperation mit dem DRK geführte Jugendhilfestation Ritzebüttel befindet sich zunächst weiterhin in Cuxhaven, Poststraße 25 (Tel. 04721 - 5795-0), und wird voraussichtlich im Juni 2007 in neue Räumlichkeiten im Lehfeld umziehen.
Die Bürger finden hier kompetente, einfühlsame und verschwiegene Gesprächspartner. Gewünschte und notwendige ambulante oder teilstationäre Unterstützungen werden schnell und flexibel eingeleitet.
Die Jugendhilfestationen setzen auf Prävention. Hierbei gilt es auch, das bestehende Netzwerk in der Stadt Cuxhaven in die Arbeit der Stationen einzubinden.
In den bereits seit Jahren bestehenden Jugendhilfestationen in Bad Bederkesa, Hagen, Hemmoor, Langen und Otterndorf sind Erfahrungen gesammelt worden, dass eventuelle Hemmschwellen gegenüber dem Jugendamt entfallen sind – dieses Ziel soll auch in der Stadt Cuxhaven erreicht werden.
Die Übernahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes der Stadt hat auch zu Umstrukturierungen innerhalb der Jugendhilfe des Landkreises Cuxhaven geführt. Das Amt Jugendhilfe hat nunmehr 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in fünf Fachgebieten und zwei Stabsstellen tätig sind.
Kreisoberamtsrätin Elke Heß und Kreisoberamtsrat Wilhelm Scharpen leiten gemeinsam das Amt Jugendhilfe und daneben jeweils ein Fachgebiet in Personalunion.
Das Fachgebiet 1 „Allgemeiner Sozialer Dienst“ wird von Dipl.-Sozialarbeiter Hellward Mundt geführt. Zu diesem Fachgebiet gehören die Bezirkssozialarbeiter, die mit einer Personalstärke von jeweils drei Personen (nicht überall in Vollzeit) in den jeweiligen Jugendhilfestationen eingebunden sind.
Das Fachgebiet 2 „Beistandschaften, Vormundschaften, Pflegschaften“ wird von Kreisoberamtsrat Wilhelm Scharpen geleitet. Hier ist die Stabs- und Koordinierungsstelle für Vormundschaften und Pflegschaften angegliedert, die von Kreisamtsrat Wilfried Schneider besetzt wird.
Das Fachgebiet 3 umfasst die Erziehungsberatung sowie die Fachberatung der Kindertagesstätten und wird von Psychologieoberrat Horst-Volkmar Trepte geleitet. Zu diesem Fachgebiet gehören die Erziehungsberatungsstellen in Bremerhaven und Otterndorf. In der Stadt Cuxhaven wird die Erziehungsberatungsstelle per Vertrag, den der Landkreis von der Stadt Cuxhaven übernommen hat, vom Paritätischen betrieben.
Das Fachgebiet 4 „Wirtschaftliche Jugendhilfe“ wird von Kreisoberamtsrätin Elke Heß geleitet. In diesem Fachgebiet werden alle bewilligten Jugendhilfemaßnahmen abgerechnet und die Kostenbeiträge der Hilfeempfänger und Unterhaltspflichtigen festgesetzt.
Das Fachgebiet 5 „Pflegekinderdienst, Tagespflege, Jugendpflege und Jugendschutz“ wird von Diplompädagoge Reinhard Hachmann geleitet. Zu diesem Fachgebiet gehört auch das mit Beginn dieses Jahres eingerichtete „Familien- und Kinderservicebüro“. Dieses Büro ist Ansprechpartner in allen Fragen der Tagespflege.
Last but not least gehört zum Amt Jugendhilfe eine Stabsstelle Controlling, die von Kreisamtmann Frank Thielebeule wahrgenommen wird und das gesamte Kostenmanagement des Amtes im Blick behält.
Auch inhaltlich musste über die Weitergewährung von Jugendhilfemaßnahmen, die von der Stadt Cuxhaven bis zum 31.12.2006 befristet waren, neu entschieden werden. Für die Zuschussgewährung zu den Kindergartengebühren war dazu keine erneute Antragstellung erforderlich. Diese rund 500 Fälle konnten, abgesehen von den Fällen, in denen noch fehlende Unterlagen nachzureichen sind, bis Mitte Januar 2007 abgeschlossen werden.
Zur außerschulischen Förderung in privaten Institutionen sind nur wenige Anträge auf Fortsetzung gestellt worden. Die vorliegenden Anträge werden derzeit geprüft.
Für weitere Informationen besuchen Sie uns im Internet unter www.landkreis-cuxhaven.de und wählen Sie den Button „Jugend“.