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13.06.2007

Landkreis plant im Jahr 2007 Erneuerung von Fahrbahndecken an verschiedenen Kreisstraßen

Trotz des vergleichbar milden Winters weisen verschiedene Kreisstraßen erhebliche Schäden an den Fahrbahndecken auf, die mit einer einfachen Oberflächenbehandlung durch das Verfüllen von Rissen und Schadstellen mit Bitumen und das anschließende Absplitten nicht mehr zu beheben sind.

Auf diesen Streckenabschnitten ist es notwendig, die vorhandene Fahrbahndecke abzufräsen und neu aufzubauen. Oftmals wird vor dem Aufbau der neuen Verschleißdecke auf die abgefräste Trageschicht ein Vlies oder eine Gitterstruktur aufgebracht, die eine neue Rissbildung verhindert und so die Lebensdauer der neuen Fahrbahndecke verlängert.
Im Wirtschaftsplan 2007 des Regiebetriebes Kreisstraßen und Verkehrsinfrastruktur stehen für Fahrbahndeckenmaßnahmen an den Kreisstraßen rd. 1,5 Mio. € bereit.
Folgende Kreisstraßenabschnitte sollen in diesem Jahr mit einer neuen Fahrbahndecke versehen werden:

  • Kreisstraße 63 in der Ortschaft Spaden im Kreuzungsbereich zum Gewerbegebiet.
  • Kreisstrasse 30 von Hechthausen in Richtung Kleinwörden auf eine Länge von rd. 1,4 km. 
  • Kreisstraße 9 von Altenwalde bis zur Brücke über die BAB 27 auf ca. 1,5 km Länge. 
  • Kreisstraße 20 auf einer Strecke von rd. 3,5 km zwischen Ihlienworth und Odisheim. 
  • Kreisstraße 16 von Otterndorf in Richtung Osterbruch. Hier soll auf einem ca. 3,3 km langen Abschnitt die Radwegfahrbahndecke erneuert werden. 
  • Kreisstraße 54 zwischen Schwegen und Langendammsmoor in zwei Abschnitten auf einer Länge von rd. 0,8 km

Nach Inkrafttreten des Hausplanes 2007 sind die ersten vier Maßnahmen bereits öffentlich  bzw. beschränkt ausgeschrieben, für die übrigen zwei Vorhaben wird dies in kürze erfolgen.
Der Landkreis erhöht durch die Baumaßnahmen nicht nur die Sicherheit auf den Kreisstraßen, sondern er leistet hiermit auch einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei den beauftragten Unternehmen.
Für die auftretenden Verkehrsbehinderungen und mögliche Belästigungen von Verkehrsteilnehmern und Anwohnern bittet der Landkreis bereits jetzt um Verständnis.