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08.02.2007
Eltern haben Entscheidungsmöglichkeit
Wenn in den frühen Morgenstunden bei Michael Lechlein, Leiter des Referates Schulen und Sport beim Landkreis Cuxhaven, oder seinem Mitarbeiter Andreas Wehber das Telefon klingelt, bedeutet das in den Wintermonaten nur eines: extreme Witterungsverhältnisse.
Schneefall, Schneeverwehungen, festgefahrene Schneedecken, überfrierende Nässe, Glatteis oder Eisregen – es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie das Wetter in den Wintermonaten dazu führen kann, dass über die Frage entschieden werden muss: können die Schülerinnen und Schüler unter zumutbaren Bedingungen zur Schule kommen oder nicht.
Die Entscheidung hierüber fällt die Kreisverwaltung. „Eigentlich wäre nach dem geltenden Erlass die Landesschulbehörde in Lüneburg zuständig. Die hat aber sinnvollerweise die Entscheidung auf die Landkreise delegiert, denn die Beurteilung der Wetterlage kann am besten vor Ort vorgenommen werden“ berichtet Kreisdezernent Friedrich Redeker.
Wenn die oben beschriebenen Wetterlagen absehbar sind, beginnen die Überlegungen allerdings bereits am Abend vorher. Ziel des Landkreises ist es, die Entscheidung darüber, ob die Schulen sicher erreicht werden können, möglichst früh zu treffen. „Das geht leider nicht immer so, wie wir uns das wünschen“ ergänzt Michael Lechlein, „denn manchmal ändert sich die Wetterlage auch mitten in der Nacht. Dann greift unser Alarmplan, in dem genau festgelegt ist, wer wen über die Wetterlage zu unterrichten hat.“
Betroffen sind davon die Polizeikomissariate Hemmoor und Schiffdorf, die Kreisstraßenmeistereien Dorum und Hemmoor sowie die Einsatzleitstelle des Landkreises und die in der Schülerbeförderung tätigen Busunternehmen. Entsprechende telefonische Meldungen werden dann nachts gesichtet. Auch mit Hilfe des Internets und der dort einschlägigen Wetterseiten bilden sich die Mitarbeiter des Referates Schulen und Sport eine Meinung zur der Frage: ist der Schulweg angesichts der Witterungsverhältnisse sicher und kann der Unterricht an den Schulen des Landkreises stattfinden? Der Unterricht kann nur bei extremen Wetterlagen ausfallen.
Unabhängig von der Frage, ob der Landkreis den Unterrichtsausfall anordnet, haben stets die Eltern das Recht und die Pflicht, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob sie den Schulweg für zu gefährlich erachten oder nicht. Auch wenn keine Rundfunkdurchsage über den generellen Ausfall des Unterrichts erfolgt, bleibt es somit den Eltern überlassen, ihr Kind zu Hause zu behalten.
Die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall muss bis spätestens 05:30 Uhr getroffen sein. „Nur mit diesem zeitlichen Vorlauf kann es gelingen, die notwendige Meldung an die Rundfunkanstalten weiterzuleiten“ bemerkt Landrat Kai-Uwe Bielefeld. Wer also wissen möchte, ob der Unterricht im Landkreis Cuxhaven bei extremen Wetterlagen ausfällt, kann sich über das Radio informieren. Daneben besteht die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-cuxhaven.de kundig zu machen. Dort wird unter der Rubrik „Aktuelle Meldungen“ eine entsprechende Information veröffentlicht. Diese werden u. a. aber auch auf der Videotexttafel 703 des 3.Programmes des NDR aktuell dargestellt.
„Die Größe des Landkreises stellt für uns immer ein Problem dar, denn wir dürfen nur den Unterricht im gesamtem Kreisgebiet absagen“ erläutert Landrat Kai-Uwe Bielefeld die Situation. So ist es nicht unüblich, dass im südlichen Kreisteil Wesermünde Eisregen vorhergesagt ist, während in der Börde Lamstedt ruhiges Winterwetter herrscht. Hier gilt es, situativ zu entscheiden.
„Ich stand vor ein paar Jahren vor der Wahl, ob ich den Unterricht am Tag der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse absagen soll oder nicht. Einige der betroffenen ca. 28.000 Schülerinnen und Schüler im Landkreis hätten sich bestimmt darüber gefreut“ berichtet Michael Lechlein. Der Unterricht fand dann aber doch wie gewohnt statt und die Schülerbeförderung konnte ohne nennenswerte Probleme durchgeführt werden.
Die Entscheidung hierüber fällt die Kreisverwaltung. „Eigentlich wäre nach dem geltenden Erlass die Landesschulbehörde in Lüneburg zuständig. Die hat aber sinnvollerweise die Entscheidung auf die Landkreise delegiert, denn die Beurteilung der Wetterlage kann am besten vor Ort vorgenommen werden“ berichtet Kreisdezernent Friedrich Redeker.
Wenn die oben beschriebenen Wetterlagen absehbar sind, beginnen die Überlegungen allerdings bereits am Abend vorher. Ziel des Landkreises ist es, die Entscheidung darüber, ob die Schulen sicher erreicht werden können, möglichst früh zu treffen. „Das geht leider nicht immer so, wie wir uns das wünschen“ ergänzt Michael Lechlein, „denn manchmal ändert sich die Wetterlage auch mitten in der Nacht. Dann greift unser Alarmplan, in dem genau festgelegt ist, wer wen über die Wetterlage zu unterrichten hat.“
Betroffen sind davon die Polizeikomissariate Hemmoor und Schiffdorf, die Kreisstraßenmeistereien Dorum und Hemmoor sowie die Einsatzleitstelle des Landkreises und die in der Schülerbeförderung tätigen Busunternehmen. Entsprechende telefonische Meldungen werden dann nachts gesichtet. Auch mit Hilfe des Internets und der dort einschlägigen Wetterseiten bilden sich die Mitarbeiter des Referates Schulen und Sport eine Meinung zur der Frage: ist der Schulweg angesichts der Witterungsverhältnisse sicher und kann der Unterricht an den Schulen des Landkreises stattfinden? Der Unterricht kann nur bei extremen Wetterlagen ausfallen.
Unabhängig von der Frage, ob der Landkreis den Unterrichtsausfall anordnet, haben stets die Eltern das Recht und die Pflicht, eigenverantwortlich zu entscheiden, ob sie den Schulweg für zu gefährlich erachten oder nicht. Auch wenn keine Rundfunkdurchsage über den generellen Ausfall des Unterrichts erfolgt, bleibt es somit den Eltern überlassen, ihr Kind zu Hause zu behalten.
Die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall muss bis spätestens 05:30 Uhr getroffen sein. „Nur mit diesem zeitlichen Vorlauf kann es gelingen, die notwendige Meldung an die Rundfunkanstalten weiterzuleiten“ bemerkt Landrat Kai-Uwe Bielefeld. Wer also wissen möchte, ob der Unterricht im Landkreis Cuxhaven bei extremen Wetterlagen ausfällt, kann sich über das Radio informieren. Daneben besteht die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-cuxhaven.de kundig zu machen. Dort wird unter der Rubrik „Aktuelle Meldungen“ eine entsprechende Information veröffentlicht. Diese werden u. a. aber auch auf der Videotexttafel 703 des 3.Programmes des NDR aktuell dargestellt.
„Die Größe des Landkreises stellt für uns immer ein Problem dar, denn wir dürfen nur den Unterricht im gesamtem Kreisgebiet absagen“ erläutert Landrat Kai-Uwe Bielefeld die Situation. So ist es nicht unüblich, dass im südlichen Kreisteil Wesermünde Eisregen vorhergesagt ist, während in der Börde Lamstedt ruhiges Winterwetter herrscht. Hier gilt es, situativ zu entscheiden.
„Ich stand vor ein paar Jahren vor der Wahl, ob ich den Unterricht am Tag der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse absagen soll oder nicht. Einige der betroffenen ca. 28.000 Schülerinnen und Schüler im Landkreis hätten sich bestimmt darüber gefreut“ berichtet Michael Lechlein. Der Unterricht fand dann aber doch wie gewohnt statt und die Schülerbeförderung konnte ohne nennenswerte Probleme durchgeführt werden.
Quelle: Foto: www.pixelquelle.de