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Rudolf Schneider, Otterndorf
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Für seine langjährige Mitarbeit zum Wohle der Allgemeinheit im Dienste des Landkreises Cuxhaven bzw. seiner Rechtsvorgänger sprach ihm Landrat Bielefeld im Rahmen einer Feierstunde Dank und Anerkennung aus.
Rudolf Schneider begann er seine berufliche Laufbahn im Jahre 1961 mit einer dreijährigen Lehre zum Bauzeichner bei der Firma Didier-Werke AG in Wiesbaden. Im Anschluss daran begann er ein Studium der Fachrichtung Hochbau an der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen in Idstein, welches er im Jahre 1967 erfolgreich als Ingenieur (grad.) beendete. Von 1967 bis 1970 war Herr Schneider als Soldat auf Zeit u. a. als Pionieroffizier bei der Bundeswehr. Anschließend absolvierte er ein Sonderstudium für Städtebau und Verkehrsplanung an der Staatlichen Ingenieurschule für Bau- und Vermessungswesen in Mainz. Danach folgte ein Hochschulstudium der Fachrichtung Städtebau an der Technischen Universität Hannover, das er im Jahre 1974 erfolgreich mit der Diplom-Prüfung abgeschlossen hat. Während des Hochschulstudiums war Herr Schneider bereits als Ingenieur für Orts- und Regionalplanung beim Landkreis Verden beschäftigt. Am 01.10.1974 wurde er zum Baureferendar durch den Landkreis Verden ernannt.
Nach erfolgreichem Abschluss des Referendariats wurde er am 01.10.1976 beim Altkreis Hadeln als Leiter der Hochbauabteilung eingestellt.
Durch die Verwaltungs- und Gebietsreform im August 1977 wechselte Herr Schneider in den Dienst des Landkreises Cuxhaven und war dort zunächst als stellvertretender Amtsleiter des Hochbauamtes und als Leiter der Bauplanungsabteilung tätig. Von Juli 1983 bis Dezember 1983 übernahm er zunächst kommissarisch die Leitung des Hochbauamtes. Ab 01.01.1984 wurde ihm diese Aufgabe dauerhaft übertragen. Zwei Jahre später wurde er zum Baudirektor ernannt.
Seit dem 01.03.1998 ist er Leiter des neu konzipierten Bauaufsichtsamtes und konnte am 23.01.2006 sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.
Herr Schneider war mehr als 30 Jahre in verantwortlicher Position in der Bauverwaltung des Landkreises tätig. Sein besonderes Engagement galt der städtebaulichen Entwicklung der Städte und Gemeinden des Landkreises. Dies beschränkte sich nicht nur auf die dienstliche Tätigkeit, sondern er wirkte auch in vielen Ausschüssen und Gremien wie z.B. den Umlegungsausschüssen der Gemeinden und im Gutachterausschuss für die Bewertung von Grundstücken mit. Außerdem setzte er sich dafür ein, dass die Landschaft nicht unnötig zersiedelt wurde. In den letzten Jahren lag ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit in einer geordneten Entwicklung der Windkraftnutzung.
In der langen Zeit seiner beruflichen Tätigkeit und in den verschiedenen Funktionen überzeugte Herr Schneider stets durch seine hohe fachliche Kompetenz.
Für seinen wohlverdienten Ruhestand begleiten ihn die besten Wünsche.