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Pressearchiv
08.02.2007
- Was geht mich das an?
Wallhecken sind oftmals als Störenfriede bekannt, wenn es darum geht, das eigene Acker- oder Weideland optimal zu nutzen.
Wie oft scheint es unmöglich zu sein, die volle Bandbreite des eigenen Grundstückes auszuschöpfen. Plötzlich erscheint eine gesetzlich geschützte Wallhecke als Hindernis, die Vorteile eines solchen mit Bäumen und Sträuchern bewachsenen Walles werden oftmals verkannt.
In der ursprünglichen Nutzung, die bei Entstehung Mitte des 19. Jahrhundert vorherrschte, dienten Wallhecken als natürliche Abgrenzung der Grundstücke. Diese Bedeutung haben die Wallhecken in der heutigen Zeit weitestgehend verloren. An die Stelle dieser Nutzung treten nun weit reichende Vorteile, die im Allgemeinen wenig bekannt sind und ebenso einen positiven Einfluss auf die Grundstücksbewirtschaftung haben können. Grundsätzlich dienen die Bäume und Sträucher zur Verminderung der Windgeschwindigkeit. Daraus ergibt sich, dass die Bodenabtragung (Bodenerosion) wesentlich reduziert wird. Bäume und Sträucher dienen weiterhin der Reduzierung von Frost- und Dürreschäden und Abtragung des Bodens durch Regenwasser. Mit Hilfe dieser Vorteile können Erträge auf lange Sicht hin gesichert und sogar erhöht werden.
Ebenso helfen Wallhecken bei zu starker Sonneneinstrahlung und bieten Schattenplätze zum Schutz des Viehs vor zu eingehender Bestrahlung. Die Wallhecke ist zum Schutz mit einem Zaun zu umgeben. Weidetiere haben dann keine Möglichkeit mehr, Bäume und Sträucher zu beschädigen.
Jeder weiß, dass Bäume und Pflanzen den zum Leben notwendigen Sauerstoff liefern. Eine Wallhecke um ein Grundstück herum hält verschmutzte Luft fern. Die Versorgung mit Sauerstoff wird verbessert, das Grundstück stets mit frischer Luft versorgt. Ganz nebenbei kann der Lärm einer angrenzenden Straße gemindert werden.
Es ist kaum vorstellbar, wie viele Pflanzen- und Tierarten eine Wallhecke bevölkern. Es gibt sogar Arten, die nur in einer solchen Umgebung vorkommen. Eine Wallhecke bedeutet demnach Naturerlebnis pur, das sonst kaum an einer anderen Stelle zu finden ist.
Im Landkreis Cuxhaven existiert eine große Anzahl an Wallheckenbeständen. Leider wird die Funktion dieser eigenständigen Naturräume häufig unterschätzt, Bäume und Sträucher werden gänzlich beseitigt, der Wall zerstört. Pflegemaßnahmen sind grundsätzlich erlaubt und auch erwünscht. Wallhecken müssen von Zeit zu Zeit gepflegt und einzelne Gehölze in regelmäßigen Abständen zurückgeschnitten werden.
Bei Rückfragen, welche Maßnahmen unter diese Pflege fallen, gibt das Naturschutzamt des Landkreises Cuxhaven gerne Auskunft (Tel.: 04721 66-2345). Ein kurzer Anruf kommt dabei bestimmt billiger als ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz.
In der ursprünglichen Nutzung, die bei Entstehung Mitte des 19. Jahrhundert vorherrschte, dienten Wallhecken als natürliche Abgrenzung der Grundstücke. Diese Bedeutung haben die Wallhecken in der heutigen Zeit weitestgehend verloren. An die Stelle dieser Nutzung treten nun weit reichende Vorteile, die im Allgemeinen wenig bekannt sind und ebenso einen positiven Einfluss auf die Grundstücksbewirtschaftung haben können. Grundsätzlich dienen die Bäume und Sträucher zur Verminderung der Windgeschwindigkeit. Daraus ergibt sich, dass die Bodenabtragung (Bodenerosion) wesentlich reduziert wird. Bäume und Sträucher dienen weiterhin der Reduzierung von Frost- und Dürreschäden und Abtragung des Bodens durch Regenwasser. Mit Hilfe dieser Vorteile können Erträge auf lange Sicht hin gesichert und sogar erhöht werden.
Ebenso helfen Wallhecken bei zu starker Sonneneinstrahlung und bieten Schattenplätze zum Schutz des Viehs vor zu eingehender Bestrahlung. Die Wallhecke ist zum Schutz mit einem Zaun zu umgeben. Weidetiere haben dann keine Möglichkeit mehr, Bäume und Sträucher zu beschädigen.
Jeder weiß, dass Bäume und Pflanzen den zum Leben notwendigen Sauerstoff liefern. Eine Wallhecke um ein Grundstück herum hält verschmutzte Luft fern. Die Versorgung mit Sauerstoff wird verbessert, das Grundstück stets mit frischer Luft versorgt. Ganz nebenbei kann der Lärm einer angrenzenden Straße gemindert werden.
Es ist kaum vorstellbar, wie viele Pflanzen- und Tierarten eine Wallhecke bevölkern. Es gibt sogar Arten, die nur in einer solchen Umgebung vorkommen. Eine Wallhecke bedeutet demnach Naturerlebnis pur, das sonst kaum an einer anderen Stelle zu finden ist.
Im Landkreis Cuxhaven existiert eine große Anzahl an Wallheckenbeständen. Leider wird die Funktion dieser eigenständigen Naturräume häufig unterschätzt, Bäume und Sträucher werden gänzlich beseitigt, der Wall zerstört. Pflegemaßnahmen sind grundsätzlich erlaubt und auch erwünscht. Wallhecken müssen von Zeit zu Zeit gepflegt und einzelne Gehölze in regelmäßigen Abständen zurückgeschnitten werden.
Bei Rückfragen, welche Maßnahmen unter diese Pflege fallen, gibt das Naturschutzamt des Landkreises Cuxhaven gerne Auskunft (Tel.: 04721 66-2345). Ein kurzer Anruf kommt dabei bestimmt billiger als ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz.