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Pressearchiv
09.03.2006
Landkreis ist vorbereitet
Nach bekannt werden des Wildvogel-Geflügelpestausbruchs am 14.02.2006 im Landkreis Rügen sind vom 15.02. - 07.03.2006 der Leitstelle des Landkreises Cuxhaven 124 und der Feuerwehr der Stadt Cuxhaven 83 tot aufgefundene Vögel angezeigt worden.
Diese 207 toten Tiere im Landkreis Cuxhaven wurden von den Gemeinden und/oder Feuerwehren eingesammelt und meist auf den Bauhöfen bis zur Beseitigung in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt zwischengelagert. 24 der 207 toten Vögel waren für die Untersuchung auf den Erreger der Geflügelpest geeignet und wurden ins Veterinärinstitut Oldenburg verschickt.
In keinem Fall konnte der Erreger der Geflügelpest nachgewiesen werden.
Ein in Dorum-Neufeld gefundener Austernfischer sorgte allerdings doch für Aufregung. In diesem Vogel wurde eine hohe Konzentration von Influenza-Virus nachgewiesen, was im Kreishaus umgehend zur Ermittlung des ggf. einzurichtenden Sperrbezirks und Beobachtungsgebiets, einschließlich Feststellung der in diesen Zonen gelegenen Geflügel haltenden Betriebe, führte. Zwei Tage später konnte der Arbeitskreis für die Koordinierung der Geflügelpestbekämpfung allerdings Entwarnung geben, weil bei der weitergehenden Untersuchung im Nationalen Referenzlabor auf Riems der für die Geflügelpest typische H5-Anteil des Influenza-Virus nicht ermittelt werden konnte.
In keinem Fall konnte der Erreger der Geflügelpest nachgewiesen werden.
Ein in Dorum-Neufeld gefundener Austernfischer sorgte allerdings doch für Aufregung. In diesem Vogel wurde eine hohe Konzentration von Influenza-Virus nachgewiesen, was im Kreishaus umgehend zur Ermittlung des ggf. einzurichtenden Sperrbezirks und Beobachtungsgebiets, einschließlich Feststellung der in diesen Zonen gelegenen Geflügel haltenden Betriebe, führte. Zwei Tage später konnte der Arbeitskreis für die Koordinierung der Geflügelpestbekämpfung allerdings Entwarnung geben, weil bei der weitergehenden Untersuchung im Nationalen Referenzlabor auf Riems der für die Geflügelpest typische H5-Anteil des Influenza-Virus nicht ermittelt werden konnte.
Autor/in: PresseInformationsDienst des Landkreises Cuxhaven