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27.07.2022

Ferienbetreuung verschafft Nachwuchs von Kreisbediensteten Einblick in die Polizeiarbeit

Kinder von Mitarbeitenden der Landkreisverwaltung haben heute gemeinsam mit Betreuerin Madlen Pape den Betreuern Nils Döscher und Hans-Peter Hollander die Polizeidirektion Cuxhaven besucht und durch Britta Schumann spannende Eindrücke von der Polizeiarbeit erhalten. Der Ausflug ist Teil eines Betreuungsangebotes, mit dem Eltern aus der Belegschaft ermöglicht werden soll, die Ferienzeiten besser mit dem Beruf zu vereinbaren.

Was Kinder meistens klasse finden, treibt den Eltern zuweilen Schweißperlen auf die Stirn: sechs Wochen Sommerferien. Wer alleinerziehend ist oder auch mal einen Teil der Urlaubszeit mit der ganzen Familie verbringen möchte, kommt ohne ein Betreuungsangebot für die Ferienzeit nicht aus.

Zwar gibt es für Eltern, die in der Stadt Cuxhaven leben und/oder arbeiten das vom Paritätischen Cuxhaven organisierte “Kibeflex“- Angebot, aber das ist begrenzt, richtet sich nur an Grundschülerinnen und -schüler und die Plätze sind in der Regel schnell ausgebucht.

Viele Mitarbeitende des Landkreises Cuxhaven standen damit auch weiterhin vor der Herausforderung, die Betreuung für zahlreiche Ferienwochen organisieren zu müssen, bis Gleichstellungsbeauftragte Angelika Becker und Kreisjugendpflegerin Natalie Schellong vor drei Jahren ein eigenes Ferienprogramm für Kinder von Angehörigen der Belegschaft entwickelt haben. Ausflüge mit Vor- und Nachbetreuung stehen seitdem an einem Teil der Oster-, Sommer- und Herbstferien für den Nachwuchs auf dem Programm.

In diesem Sommer besuchen die Kinder zwischen drei und zwölf Jahren beispielsweise das Pinguinmuseum, fahren zu den Seehundbänken oder besuchen die Polizei. Dort hat heute Britta Schumann den Lütten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeidirektion Cuxhaven verschafft. Die Polizeioberkommissarin ist Mitglied des Präventionsteams der Polizei und wusste die Lütten geschickt in ihren Bann zu ziehen.

Die Kinder erfuhren erstaunt, was Polizisten so alles mitnehmen, wenn sie im Einsatz sind, durften in einen Streifenwagen schauen und eine Arrestzelle besichtigen. „Dürfen Sie denn dann schlafen“, fragte Luisa, als sie erfuhr, dass die Polizei auch nachts im Einsatz ist. Was Schumann natürlich verneinte: „Wenn wir eine Schicht haben müssen wir wach bleiben, damit wir immer erreichbar sind.“

Die Präventionsbeamtin ließ die Gelegenheit nicht ungenutzt, die Kinder auf die Gefahren der Handynutzung aufmerksam zu machen: „Zu viel ist gar nicht gut. Dann kann man sich in der Schule nicht mehr konzentrieren. Macht lieber Sport im Verein. Je öfter ihr draußen seid, umso besser könnt ihr lernen.“ Pape, Döscher und Hollander freute diese Aussage natürlich besonders, gehört doch das tägliche Spielen an der frischen Luft fest zum Betreuungsprogramm. „Wir lassen die Kinder auch einfach mal Kinder sein“, bilanzierte Döscher.

Mit echten Kinderpolizeiausweisen inklusive eigenem Fingerabdruck verabschiedete sich die Gruppe schließlich von Frau Schumann und zog zurück in ihr Quartier in der Wichernschule. Die Eltern indes konnten in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen. Sie wussten ja schon aus den vergangenen Tagen: Die Kleinen haben ihren Spaß.

Bild: Polizeioberkommissarin Britta Schumann und die Kinder sind sich einig: Der Tag war super!

Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven