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Informationen zum Corona-Virus „Covid-19“


Stand: 23. Mai 2022

Anzahl der Neuinfektionen: 7-Tagesinzidenz im Landkreis Cuxhaven 526,6

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Hier finden Sie die vom Landkreis Cuxhaven veröffentlichten aktuellen Pressemitteilungen, Allgemeinverfügungen und allgemeinen Informationen zum Corona-Virus.

Aktuelle Informationen zum Thema "Corona-Virus"

Hier können Sie alle Pressemitteilungen zum Corona-Virus nachlesen:

23.05.2022
Aktive Fälle
Zeitpunkt der Veröffentlichung: Montag, 23.05.2022, 11:00 Uhr Bitte beachten Sie, dass es aufgrund unterschiedlicher Meldesysteme und -zeitpunkte zu Abweichungen und Unterschieden zwischen den ... mehr
20.05.2022
Aktive Fälle 20-05-2022
Zeitpunkt der Veröffentlichung: Freitag, 20.05.2022, 11:00 Uhr Bitte beachten Sie, dass es aufgrund unterschiedlicher Meldesysteme und -zeitpunkte zu Abweichungen und Unterschieden zwischen den ... mehr
19.05.2022
Aktive Fälle 19-05-2022
Zeitpunkt der Veröffentlichung: Donnerstag, 19.05.2022, 13:30 Uhr Bitte beachten Sie, dass es aufgrund unterschiedlicher Meldesysteme und -zeitpunkte zu Abweichungen und Unterschieden zwischen den ... mehr

...ältere Meldungen

Isolation - Wenn der Corona-Test positiv ist...

Aufgrund des hohen Fallaufkommens müssen Sie derzeit leider mit einer verlängerten Bearbeitungszeit rechnen. Wir bitte um Verständnis!

Wir bitten grundsätzlich zu beachten

Wer positiv (egal ob PCR od. Schnelltest/Selbsttest) getestet wurde, muss sich unverzüglich selbst in Absonderung begeben. Es muss nicht auf ein Schreiben oder einen Anruf des Gesundheitsamtes gewartet werden, um in Absonderung zu gehen oder sich daraus zu entlassen.

Wenn der Schnelltest/Selbsttest positiv ist

  • Bleiben Sie zu Hause (absondern) und stellen Sie Ihre Kontakte ein.
  • Veranlassen Sie umgehend einen PCR–Test. – auch wenn sie geimpft oder genesen sind
    • PCR-Testmöglichkeiten finden Sie hier. Bei Symptomen wenden Sie sich bezüglich des PCR-Tests an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
      Aufgrund des positiven Tests haben Sie einen Anspruch auf die Durchführung einer kostenlosen PCR-Testung.
  • Der PCR-Test ist negativ? → die Absonderung endet für Sie automatisch.

Wenn der PCR-Test positiv ist

  • Ihre Isolation beginnt automatisch für 5 Tage nach dem Abstrichdatum (Testtag =  Tag 0) - das Gesundheitsamt muss Sie nicht auffordern.
  • Sollten Sie aufgrund dieser Erkrankung nicht arbeitsfähig sein, d.h. auch nicht für eine Tätigkeit im Homeoffice eingesetzt werden können, benötigen Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Bitte kontaktieren Sie dazu Ihren Hausarzt. (Weitere Erläuterung s.u. „Infizierte Personen sollen sich eine AU-Bescheinigung ausstellen lassen“)
  • Melden Sie Ihren pos. PCR-Test über dieses Formular.
  • Informieren Sie Ihre Kontakte der letzten 2 Tage über Ihre Infektion.
    • Kontaktpersonen wird dringend empfohlen, Kontakte, insbesondere mit Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf, zu reduzieren und für mindestens 5 Tage nach dem Kontakt täglich einen Antigen-Schnelltest durchzuführen. Es ist keine verpflichtende Quarantäne erforderlich.
    • Bitte beachten Sie, dass für Kontaktpersonen keine Quarantänebescheinigungen für den Zeitraum ab dem 06.05.2022 ausgestellt werden.
  • Wenn die 5 Tage Isolation abgelaufen sind, können Sie die Absonderung selbstständig, vorausgesetzt Sie sind 48 Stunden symptomfrei, verlassen. Es wird dringend empfohlen, an fünf Tagen nach dem Ende der Pflicht zur Isolierung täglich einen zertifizierten Antigen-Schnelltest oder einen Selbsttest durchzuführen und sich bis zu einem negativen Testergebnisses weiter zu isolieren. Sie müssen sich dafür nicht beim Gesundheitsamt melden und auch das Gesundheitsamt wird sich dafür nicht bei Ihnen melden.

Sonderregelungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen

Wenn der PCR-Test positiv ist:

  • Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten dürfen auch nach dem Ende einer Absonderungspflicht in den dort genannten Einrichtungen nicht tätig werden.
    Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Tätigkeit ist:
    Sie können (soweit 48 Stunden symptomfrei) ab dem Tag 5 nach dem Abstrichdatum (PCR-Testung) mit einem negativen PCR-Test oder anerkannten PoC Antigen-Test (Teststation, Apotheke, Arztpraxis) die Tätigkeit wieder aufnehmen. Das negative Testergebnis ist dem Arbeitgeber vorzulegen.
    Dieser Rechner hilft Ihnen bei der Berechnung.

Wenn Sie Kontakt zu einer positiven Person hatten

  • Kontaktpersonen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten beschäftigt sind, dürfen in den dort genannten Einrichtungen nur tätig werden, wenn sie sich täglich vor Dienstantritt (einschließlich Tag 5 nach dem Kontakt) mit einem zertifizierten Schnelltest (Teststation, Apotheke, Arztpraxis), Selbsttest oder PCR-Test testen und dieser jeweils negativ ist.
    Dieser Rechner hilft Ihnen bei der Berechnung.

Infizierte Personen sollen sich eine AU-Bescheinigung ausstellen lassen

  • Eine infizierte Person mit Symptomen kann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von seinem behandelnden Arzt erhalten. Mit dieser erhält diese grundsätzlich die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz, vollkommen unabhängig vom Impfstatus und es erfolgt keine Erstattung des Verdienstausfalls über das Infektionsschutzgesetz. Sollte sich die erkrankte Person trotz symptomatischer Erkrankung keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt ausstellen lassen, besteht trotzdem kein Anspruch auf eine Erstattung des Verdienstausfalls über das Infektionsschutzgesetz.
  • Hat eine Person eine Infektion ohne Krankheitssymptome, kann die Ärztin oder der Arzt ebenfalls grundsätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, da der Patient wegen der Infektion die Wohnung nicht verlassen kann, um seinen Arbeitsplatz aufzusuchen. Anderenfalls würde er andere in Gefahr bringen, sich ebenfalls zu infizieren. Anders verhält es sich, wenn der Patient die Möglichkeit hat, während des gesamten Zeitraums der Isolation seine Tätigkeit von zu Hause aus zu erbringen („Homeoffice“). In diesem Fall benötigt er keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, da er seiner Arbeit nachgehen kann und den regulären Lohn erhält.

(Zusätzliche) Isolationsbescheinigung benötigt

  • Wenn Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch Ihren Arzt erhalten haben, ersetzt diese eine Absonderungsbescheinigung und somit ist diese nicht mehr zwingend notwendig.
  • Andernfalls können Sie eine Bescheinigung nach Ende der Absonderung beantragen.
    Nutzen Sie dieses Formular.

Verhalten während der Absonderung

In der Zeit der Absonderung dürfen Sie Ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen. Ausgenommen ist das Verlassen der Wohnung zur Testdurchführung oder für einen zwingend notwendigen Arztbesuch. Auch Besuch von Personen, die nicht Ihrem Haushalt angehören, ist nicht erlaubt. Sollten Sie während der Absonderung ärztliche Hilfe benötigen, informieren Sie bitte vorab telefonisch und beim Kontakt mit medizinischem Personal die jeweilige Person, über Ihre Infektion.. (Merkblatt)

Genesenennachweis beantragen, herunterladen und bei Bedarf ausdrucken

Wenn Sie eine Corona-Infektion durchlebt haben und Ihnen hierfür ein positiver PCR-Test vorliegt, können Sie über das Coronaportal einen Genesenennachweis beantragen. Sobald Ihr Antrag geprüft und genehmigt wurde, erhalten Sie eine E-Mail und können mit Ihren zuvor generierten Zugangsdaten den Nachweis herunterladen und auch bei Bedarf ausdrucken. Das Coronaportal und noch weitere Informationen zum Genesenennachweis finden Sie hier.

Formulare

Allgemeine Informationen

Niedersachsen und Corona: Aktuelle Leitindikatoren | Portal Niedersachsen

Hier finden Sie weitere Schaubilder

Fragen und Antworten zum digitalen Impfzertifikat 

Informationen zur Impfung in Gebärdensprache

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) steht telefonisch zur Verfügung, Telefon: 030 / 346 465 100
(Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr)

Bei Fragen oder Problemen in Verbindung mit der digitalen Einreiseanmeldung gibt das Bundesministerium unter der Telefonnummer 030 / 25984363 Auskunft.

Zentrale Hotline der Landesregierung, Montag bis Freitag von 09:00 bis 16:30 Uhr unter Telefon: 0511 / 120 6000

Bürgertelefon Landkreis Cuxhaven zum Corona-Virus
Telefon 04721 66-2006
(Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr)

Der Patientenservice, Telefon 116 117
Wenn die Praxis zu hat, hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst: https://www.116117.de/de/index.php

  • gibt Auskunft
  • vermittelt Termine
  • hilft in akuten Fällen rund um die Uhr

Hygiene-Tipps für Kids



Impfungen

Hier finden Sie alle Informationen zum Impfen.

Impfpflicht in medizinischen Einrichtungen

Meldeportal zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Einführung einer einrichtungsbezogenen Impfpflicht nach § 20a des Bundesinfektionsschutzgesetzes (IfSG)

  1. Hintergrund
  2. Für wen gilt die Impfpflicht i.S.v. § 20a Absatz 1 IfSG?
  3. Wer ist “tätig“ im Sinne von § 20a IfSG?
  4. Pflichten von Einrichtungen und darin beschäftigten Personen
  5. Gibt es Ausnahmen von der “Impfpflicht“?
  6. Wie können Einrichtungen Mitarbeitende ohne entsprechenden Nachweis melden?
  7. Was passiert nach der Meldung an das Gesundheitsamt?
  8. Dürfen bereits in der Einrichtung tätige Personen ohne entsprechenden Nachweis über den 15.03.2022 hinaus beschäftigt werden?
  9. Was ist mit neu eingestelltem Personal?
  10. Was mache ich als Einrichtung, wenn Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen?
  11. Wie geht es weiter?

1. Hintergrund

Gemäß § 20a Abs. 1 S. 1 IfSG müssen Personen, die in bestimmten Einrichtungen tätig sind, ab dem 15.03.2022 entweder geimpft oder genesen im Sinne des § 2 Nr. 2 oder Nr. 4 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sein.

Nach medizinischen Erkenntnissen werden geimpfte und genesene Personen seltener infiziert und werden somit auch seltener zu Überträgern des Coronavirus SARS-CoV-2. Zudem sind diese Personen weniger bzw. für einen kürzeren Zeitraum infektiös, falls sie sich trotz Impfung infizieren sollten. Das Risiko, das von Geimpften oder Genesenen ausgeht, ist somit deutlich geringer als bei Personen, die über keine Immunisierung aufgrund eines vollständigen Impfschutzes oder einer durchgemachten Infektion verfügen.

Insbesondere bei intensiven und engen Kontakt zu Personengruppen mit einem hohen Risiko für einen schweren, schwersten oder gar tödlichen COVID-19 Krankheitsverlauf ist ein verlässlicher Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch eine sehr hohe Impfquote in den betroffenen Tätigkeitsbereichen besonders wichtig. So wird das Risiko gesenkt, dass sich die besonders vulnerable Personengruppen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren.

2. Für wen gilt die Impfpflicht i.S.v. § 20a Absatz 1 IfSG?

§ 20 a Absatz 1 gilt für Personen, die in folgenden Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind:

  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Entbindungseinrichtungen,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den o.g. genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe (u.a. Heilpraktiker, Diätassistenten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Hebammen, Podologen und Logopäden)
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  • Rettungsdienste,
  • sozialpädiatrische Zentren nach § 119 des SGB V,
  • medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen nach § 119c des SGB V,
  • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 51 des SGB IX und Dienste der beruflichen Rehabilitation (stationär und ambulant),
  • Begutachtungs- und Prüfdienste, die auf Grund der Vorschriften des SGB V oder des SGB XI tätig werden (z.B. medizinischer Dienst),
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder in vergleichbaren Einrichtungen,
  • ambulanten Pflegedienste und weitere Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen im ambulanten Bereich anbieten, zu diesen Unternehmen gehören insbesondere:
    • ambulante Pflegeeinrichtungen gemäß § 72 des SGB XI sowie
    • Einzelpersonen gemäß § 77 des SGB XI, ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
    • Unternehmen, die Assistenzleistungen nach § 78 des SGB IX erbringen,
    • Unternehmen, die Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung nach § 42 Absatz 2 Nummer 2 des SGB IX und § 46 des SGB IX in Verbindung mit der Frühförderungsverordnung oder heilpädagogische Leistungen nach § 79 des SGB IX erbringen,
    • Beförderungsdienste, die für Einrichtungen nach Nummer 2 dort behandelte, betreute, gepflegte oder untergebrachte Personen befördern oder die Leistungen nach § 83 Absatz 1 Nummer 1 des SGB IX erbringen, und
    • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 des SGB IX Personen für die Erbringung entsprechender Dienstleistungen beschäftigen

3. Wer ist "tätig" im Sinne von § 20a IfSG?

"Tätig" im Sinne von § 20a IfSG ist eine Person in den entsprechenden Einrichtungen und Unternehmen immer dann, wenn sie regelmäßig (nicht nur für wenige vereinzelte Tage) und nicht nur zeitlich vorübergehend (nicht nur jeweils wenige Minuten, sondern über einen längeren Zeitraum) in der Einrichtung bzw. dem Unternehmen beschäftigt ist. Entscheidend ist allein, ob eine Tätigkeit und nicht nur lediglich ein Besuch erfolgt.

Erfasst sind auch Ehrenamtliche oder Personen, welche ihren Freiwilligendienst ableisten oder Praktikanten. Erfasst sind folglich nicht nur das medizinische Personal, sondern auch z.B. das Reinigungs- und Küchenpersonal, auch Hausmeister oder Transportpersonal, rechtliche Betreuer oder Friseure, die in die betroffenen Einrichtungen zum Haare schneiden kommen. Der Begriff der Tätigkeit ist somit weit gefasst.

Daher wird man nur in den Fällen, in denen jeglicher Kontakt zu den gefährdeten Personengruppen sicher ausgeschlossen werden kann, eine Tätigkeit in den betroffenen Einrichtungen und Unternehmen im Sinne des § 20a Abs. 1 Satz 1 IfSG verneinen können. Dies ist beispielsweise bei räumlich abgetrennt tätigen Verwaltungsmitarbeitenden der Fall.. Hierbei kommt es nicht auf die Dauer des Kontaktes an, sondern lediglich darauf, ob er besteht.

4. Pflichten von Einrichtungen und darin beschäftigten Personen

Nach § 20a Abs. 2 IfSG haben Personen, die in den genannten Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind, der Leitung der jeweiligen Einrichtung oder des jeweiligen Unternehmens bis zum Ablauf des 15. März 2022 einen Nachweis über die Immunität gegen COVID-19 vorzulegen.


Wenn der Nachweis nicht bis zum Ablauf des 15. März 2022 vorgelegt wird oder wenn Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen, hat die Leitung der jeweiligen Einrichtung oder des jeweiligen Unternehmens unverzüglich das Gesundheitsamt, in dessen Bezirk sich die jeweilige Einrichtung oder das jeweilige Unternehmen befindet, darüber zu benachrichtigen und dem Gesundheitsamt personenbezogene Daten zu übermitteln.

5. Gibt es Ausnahmen von der "Impfpflicht"?

Eine Ausnahme besteht lediglich für Personen, die auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können (§ 20a Abs. 1 S. 2 IfSG). Diese Kontraindikation muss durch ein ärztliches Zeugnis bestätigt werden, aus dem die Diagnose eindeutig hervorgeht.

Medizinische Kontraindikationen bestehen lt. RKI bei

  • Allergien/Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil
  • Allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie)
  • Schwangerschaft (1. Trimenon)

Weitere Ausnahmen oder Sonderregelungen sind vor dem Hintergrund, dass die von der Impfpflicht des § 20a IfSG umfassten Personengruppen Umgang mit vulnerablen Personen haben, derzeit nicht beabsichtigt.

6. Wie können Einrichtungen Mitarbeitende ohne entsprechenden Nachweis melden?

Die Meldungen an das Gesundheitsamt können ausschließlich über das Onlineportal MEBI des Landes Niedersachsens erfolgen, an das sich der Landkreis Cuxhaven angeschlossen hat. Der Landkreis Cuxhaven hat hierzu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.

Meldepflichtige Einrichtungen und Unternehmen können das Meldeportal im Internet über den Link https://www.mebi-niedersachsen.de/ aufrufen.

Das Meldeportal wird für die Unternehmen und Einrichtungen ab dem 16.03.22 nutzbar sein. Es wird gebeten von Meldungen per E-Mail, Fax oder Brief abzusehen.

7. Was passiert nach der Meldung an das Gesundheitsamt?

Nach derzeitiger Auskunft des Landes soll das Gesundheitsamt nach Eingang einer entsprechenden Meldung jeden Einzelfall prüfen und die betreffende Person zur Vorlage des entsprechenden Nachweises auffordern. Sofern ein entsprechender Nachweis nicht vorgelegt wird, sind verschiedene Maßnahmen möglich. Nach einer ersten Erinnerung kann die Festsetzung eines Bußgeldes gegen die betreffende Person folgen. Zudem würde die betreffende Einrichtung darüber informiert, die Person temporär, wenn möglich, patientenfern bis zur endgültigen Klärung einzusetzen. Als letzte Mittel würde der Person gegenüber auch ein Betretungs- und/oder Tätigkeitsverbot im Hinblick auf die im § 20a Absatz 1 Satz 1 IfSG genannten Einrichtungen und Unternehmen ausgesprochen werden können.

Das Verbot richtet sich hier jeweils an die Person, welche den Pflichten nicht nachkommt und nicht an die Leitungen der entsprechenden Einrichtungen bzw. Unternehmen. Ob es aufgrund eines Verbotes zu einer Kündigung kommt bzw. weiter ein Vergütungs-/Lohnzahlungsanspruch besteht oder intern ein anderer passender Aufgabenbereich gefunden werden kann, unterfällt dem Bereich Arbeitsrecht und wäre allein durch die Einrichtung zu prüfen.

8. Dürfen bereits in der Einrichtung tätige Personen ohne entsprechenden Nachweis über den 15.03.2022 hinaus beschäftigt werden?

Ja.

Personen, die in den in § 20a Abs.1 Satz 1 IfSG genannten Einrichtungen und Unternehmen vor dem 16.03.2022 tätig waren, dürfen ohne entsprechenden Nachweis des Impf-/Genesenenstatus nach § 20a Abs.2 IfSG weiterhin eingesetzt werden, bis eine entsprechende Entscheidung des Gesundheitsamts (wie z.B. eine Untersagung im Sinne eines Betretungs- oder Tätigkeitsverbotes) ergeht. Bei Einleitung eines entsprechenden Verfahrens wird betreffende Einrichtung darüber informiert, die Person temporär, wenn möglich, patientenfern bis zur endgültigen Klärung einzusetzen.

9. Was ist mit neu eingestelltem Personal?

Personen, die in den in § 20a Abs.1 Satz 1 IfSG genannten Einrichtungen und Unternehmen ab dem 16.03.2022 neu tätig werden sollen, dürfen ohne Nachweis des Impf-/Genesenenstatus nach § 20a Abs.2 IfSG nicht beschäftigt werden. Es gilt ein Beschäftigungsverbot.

10. Was mache ich als Einrichtung, wenn Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen?

Es ist zunächst von der Einrichtungsleitung selbst eine Plausibilitätskontrolle vorzunehmen. Bei Attesten über eine medizinische Kontraindikation muss eine Diagnose enthalten sein. Eine bloße Bescheinigung, dass eine Kontraindikation besteht, reicht nicht aus. Sollten weiterhin Zweifel bestehen, hat eine Meldung an das Gesundheitsamt zu erfolgen. Auch bei inhaltlichen Zweifeln hat eine Meldung zu erfolgen. Neben dem Nachweis sind auch die personenbezogenen Daten der betroffenen Person zu übermitteln.

Wichtiger Hinweis: Der Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse ist für die Person, die diese Nachweise nutzt, strafbar (§ 279 Strafgesetzbuch (StGB)).

11. Wie geht es weiter?

Die Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht wird derzeit zwischen dem Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und den kommunalen Gesundheitsämtern abgestimmt. Wir halten Sie zu den neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden.

Allgemeine Anfragen richten Sie bitte an: gesundheitsamt@landkreis-cuxhaven.de

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Dokumente:

Links:

Einrichtungsbezogene Impfpflicht (Immunitätsnachweis gegen COVID-19) | Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (niedersachsen.de)

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/gesundheits-und-pflegeberufe-impfen/einrichtungsbezogene-impfpflicht/


Testungen

Hier finden Sie alle Informationen zu den Testungen

Hinweis:

Eine Testung an einer Teststation ist nur symptomfrei möglich. Sollten Symptome wie beispielsweise Schnupfen, Husten oder Geschmacksverlust vorliegen, ist die Hausärztin oder der Hausarzt oder auch der Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung bezüglich der Vornahme eines Tests zu kontaktieren.

Informationen zur Reiserückkehr

Verordnungen des Landes / Allgemeinverfügungen des Landkreises

Hier finden Sie Verordnungen des Landes Niedersachsen und Allgemeinverfügungen, die im Rahmen der Corona-Krise unter Amtliche Bekanntmachungen veröffentlicht wurden:

Niedersächsische Corona-Verordnung ab 02.05.2022

AbsonderungsVO ab 07.05.2022

Allgemeinverfügung des Landkreises Cuxhaven zur Umsetzung des § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Corona-Vorschriften der Landesregierung


Der Landkreis Cuxhaven bittet um Beachtung!

Schulen, Schülerbeförderung, Kindergärten, Kindertagespflege


Kindgerechte Informationen zum Thema Coronavirus

Hygiene-Tipps für Kids

Nds. Kultusministerium - Information zu Schnupfen für Eltern


Informationen des Nds. Kultusministeriums

Schule in Corona-Zeiten: Pläne, Szenarien und Hinweise zum aktuellen Schuljahr


Hier finden Sie alle vom Landkreis Cuxhaven veröffentlichten Mitteilungen...

...zum Corona- Virus rund um Schule und Schülerbeförderung:

 

02.05.2022
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Am Rande seines Besuches im Amandus-Abendroth-Gymnasium in Cuxhaven hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Vormittag die Gelegenheit, Bewilligungsbescheide in einer Gesamthöhe von knapp 440.000 Euro ... mehr
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Zeitpunkt der Veröffentlichung: Donnerstag, 07.10.2021, 12:30 Uhr Bitte beachten Sie, dass es aufgrund unterschiedlicher Meldesysteme und -zeitpunkte zu Abweichungen und Unterschieden zwischen den ... mehr
29.09.2021
Neubau der Oberschule "Achtern Diek" - Richtfest I
Es geht weiter an der Oberschule „Achtern Diek“ in Dorum: Bei strahlendem Sonnenschein haben Schulleitung und Landkreis gestern mit zahlreichen Gästen das Richtfest des ... mehr
23.09.2021
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Nach wie vor erreichen das Bürgertelefon viele Anfragen von besorgten Eltern, bei denen der Selbsttest der Kinder vor Schulbeginn positiv ausgefallen ... mehr
07.09.2021
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Zeitpunkt der Veröffentlichung: Dienstag, 07.09.2021, 15:00 Uhr Bitte beachten Sie, dass es aufgrund unterschiedlicher Meldesysteme und -zeitpunkte zu Abweichungen und Unterschieden zwischen den ... mehr
01.09.2021
Nds. Verordnung kompakt - Wichtigste Regelungen
Zeitpunkt der Veröffentlichung: Mittwoch, 01.09.2021, 14:00 Uhr Bitte beachten Sie, dass es aufgrund unterschiedlicher Meldesysteme und -zeitpunkte zu Abweichungen und Unterschieden zwischen den ... mehr
16.04.2021
Schuleingangsuntersuchung
© Lars Teschner
Auch in diesem Jahr können die Schuleingangsuntersuchungen aufgrund der Corona Pandemie nur eingeschränkt durchgeführt werden. Mehr
17.03.2021
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Stand der Zahlen: Dienstag, 16.03.2021, 24:00 Uhr *) Zeitpunkt der Veröffentlichung: Mittwoch, 17.03.2021, 14:30 Uhr Aktuelle Zahl der Infektionen: Anzahl der bestätigten ... mehr
17.12.2020
Alternativbild
Stand der Zahlen: Mittwoch, 16.12.2020, 24:00 Uhr *) Zeitpunkt der Veröffentlichung: Donnerstag, 17.12.2020, 14:00 Uhr Aktuelle Zahl der Infektionen: Anzahl der bestätigten ... mehr

...

Alten- und Pflegeeinrichtungen / Einrichtungen für Menschen mit Behinderung / Pflegedienste

Hilfsangebote – allgemein

Hier werden Sie über verschiedene allgemeine Hilfsgebote informiert.

Informationen für Kulturschaffende aus dem Landkreis Cuxhaven (u.a. Soforthilfeprogramme, Unterstützungsangebote)

06.12.2021
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Die Coronapandemie hat die Kinder und Jugendlichen zutiefst getroffen. Die folgenden Förderungen sollen helfen die Folgen der Pandemie abzumildern. Um den Überblick ... mehr
08.05.2020
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Durch häusliche Nähe können Konflikte eskalieren – die Konflikt-Hotline hilft Durch das Corona-Virus müssen seit Wochen soziale Kontakte reduziert werden und ... mehr
09.04.2020
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„Für viele Menschen im Cuxland stellt die aktuelle Situation aufgrund bestehender psychischer Erkrankungen oder Suchterkrankungen oder z.B. weil sie neu zugewandert sind ... Mehr

Hilfsangebote vor Ort

Diese Auflistung wird stetig aktualisiert. Sie finden hier ...

Hilfsangebote in den Gemeinden/ Samtgemeinden und Städten

Beverstedt

Börde Lamstedt

E-Mail: springer(at)boerde-lamstedt.de
Hinweis: vorzugsweise über E-Mail erreichbar
Telefon: 04773 899 100
Nachricht schreiben
Adresse exportieren

Geestland

Telefon: 04743 9371122
Telefon: 04743 9371234 (allgemeine Fragen zu Corona)
Adresse exportieren

Hagen im Bremischen

Telefon: 04746 726 406
Adresse exportieren

Hemmoor

Telefon: 04774 360 66 00
Mobil: 0170 67 45 337
Adresse exportieren

Land Hadeln

Loxstedt

Schiffdorf

Telefon: 04706 181-232 (Herr Geike)
Telefon: 04706 181-279 (Herr Trochelmann)
Adresse exportieren

Stadt Cuxhaven

Telefon: 04721 700 70 900
Hinweis: Onlineformular Homepage
Adresse exportieren

Wurster Nordseeküste


Hilfen nach Infektionsschutzgesetz, u.a. für Unternehmen (z.B. Verdienstausfall)

Informationen zum Corona-Virus in mehreren Sprachen

Links

Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums (BMG): https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Informationen zum neuartigen Coronavirus für Niedersachsen finden Sie unter:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus

Fragen und Antworten für Bürgerinnen und Bürger finden Sie auch auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA):
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Fragen und Antworten für die Fachöffentlichkeit, speziell auch für Ärztinnen und Ärzte/medizinisches Personal stellt das Robert Koch-Institut (RKI) zur Verfügung:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Dokumente für die Fachöffentlichkeit (Handlungsempfehlungen, Falldefinitionen):
www.rki.de/covid-19

Informationen der Agentur für Wirtschaftsförderung für Unternehmen und Gewerbetreibende
Corona-Virus und staatliche Beihilfen

Aktuelle Inzidenz- Ampel für Niedersachsen

Informationen zum Corona-Virus in verschiedenen Sprachen:

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migranten, Flüchtlinge und Integration (Integrationsbeauftragte)