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ALTGlas


Glas ist ein wichtiger Rohstoff, der richtig aufbereitet, wieder verwertet werden kann. Doch Glas ist nicht gleich Glas. Es gibt chemische und physikalische Unterschiede, die die Verwertung in der Glasschmelze beeinträchtigen oder unmöglich machen. Altgals wird im Landkreis Cuxhaven in Altglascontainern gesammelt.

Was darf in die Altglascontainer?

In den Altglascontainer Behälterglas gehören Glasverpackungen für Lebensmittel, also Flaschen und Konservengläser sowie pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, wie Medizinfläschchen und Cremetiegel aus Glas. Bitte werfen Sie nur Hohl- und Behälterglas ein. Trennen Sie das Glas beim Einwurf nach den Farben, die auf den Glascontainern angegeben sind. Im Landkreis Cuxhaven sind diese Weiß und Bunt. Zum Buntglas zählen grüne, braune, blaue, rote und auch alle nur ganz leicht gefärbten Gläser.

Verschlüsse und Aufkleber müssen nicht entfernt und die Gläser nicht ausgewaschen werden. Bitte beachten Sie auch die Einwurfzeiten (an Werktagen von 7:00 bis 20:00 Uhr), um die Lärmbelästigung in Wohngebieten gering zu halten.

! Probleme mit den Containern?

Bei Problemen mit den Containern (z.B. Verschmutzung, Überfüllung) wenden Sie sich bitte an Firma Karl Meyer Umweltdienste GmbH, Wischhafen. Telefon-Hotline: 0800 8000 522

Warum soll das Altglas nach Farben getrennt eingeworfen werden?

Die eingeworfenen Gläser und Flaschen werden in einer Aufbereitungsanlage zunächst gebrochen, bevor die Schewrben nach Farben sortiert werden. Eine Trennmaschine sortiert dabei aus einem kontinuierlichen Strom der Altglasscherben von 10 Tonnen Masse pro Stunde die Störfarben oder Störstoffe aus.
Die Scherben befinden sich dabei im freien Fall und werden optisch erfasst. Die nicht gewünschten Bestandteile werden durch einen sehr kurzen Luftstoß aus einer Düse abgelenkt. Danach muss sich die Umgebung der Düse wieder beruhigen, sonst trifft der nächste Luftstoß nicht sein Ziel. Daher ist der Anteil der Scherben begrenzt, der aussortiert werden kann.Eine gute Vorsortierung durch die Verbraucher ist also unerlässlich, um farbreine Scherben für die Glasschmelze bereitstellen zu können.

Warum darf nur Hohl- und Behälterglas eingeworfen werden?

Glas ist nicht gleich Glas. Je nach Einsatzzweck haben Gläser eine unterschiedliche chemische Zusammensetzung. Fensterglas muss gehärtet sein. Autoscheiben müssen kontrolliert brechen können. Einmachgläser müssen Wärme und relativ schnelles Abkühlen überstehen. Glaskeramik wird sogar großer Hitze ausgesetzt.. Es gibt Gläser, die aus ästheischen Gründen weißes Licht in seine Farbbestandteile brechen sollen. Und dann gibt es noch Keramik und Porzellan, die zwar bei den Rohstoffen ähnliche Zusammensetzungen haben, aber durch den Produktionsprozess nicht wieder aufschmelzbar sind.
Die unterschiedlichen chemischen Zusätze machen den großen Vorteil einer Schmelze aus reinem Behälterglas zunichte: Pro zehn Prozent Scherbenanteil werden dabei bis zu drei Prozent Energie eingespart. Bei Weißglas beträgt der Scherbenanteil 60 Prozent, bei Grünglas sogar 90 Prozent.

Was gehört nicht in die Altgalscontainer?

Nicht in den Altglascontainer gehören Kunststoffflaschen, Porzellan, Keramik und Steingut sowie Glas anderer chemischer Zusammensetzung und Dichte (Kristallglas, Flachglas / Fensterglas, Autoglas, Einmachgläser und andere hitzebeständige Glasarten, Glas(koch)geschirr, Glaskeramikkochfelder, Glühbirnen und andere Leuchtmittel.


Flachglas / Fensterglas / Drahtglas / Foamglas

eignet sich wegen einer anderen Zusammensetzung nicht für die Verwertung als Behälterglas und darf deshalb nicht in die Altglascontainer eingeworfen werden. Es kann wie Bauschutt entsorgt werden. Auf der Abfallverwertungsstation Hemmoor-Heeßel und bei der Harrje GmbH in Geestland, OT Debstedt, werdendiese Gläser in Container getrennt gesammelt.

Glühbirnen, Kristallgläser und alle hitzebeständigen Glasarten

können über die Restmülltonne beseitigt werden. 

Autoglas

können Sie über Ihre KFZ-Werkstatt oder einen Demontagebetrieb verwerten lassen.