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Ausländische Berufsqualifikation Anerkennung als Lehrerin/Lehrer

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie auf der Grundlage Ihres Abschlusses als Lehrerin oder Lehrer im Ausland die Befähigung für ein Lehramt, die den Zugang zur Berufsausübung eröffnet, erwerben wollen, muss die Gleichwertigkeit Ihres Abschlusses mit einer deutschen Lehramtsbefähigung festgestellt werden. Dies erfolgt durch die zuständige Stelle.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Niedersächsischen Kultusministerium.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dem Antrag auf Anerkennung der Berufsqualifikation sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. ein formloser Antrag, in dem auch das Lehramt genannt wird, auf das sich die Bewertung beziehen soll,
  2. eine in deutscher Sprache verfasste tabellarische Darstellung Ihres schulischen und beruflichen Werdegangs,
  3. ein Identitätsnachweis (Personalausweis, Pass, Aufenthaltstitel, etc.) und ggf. ein Nachweis der Namensänderung (z.B. Heiratsurkunde),
  4. Nachweis über Ihre Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur oder ein vergleichbarer Abschluss),
  5. erworbene Ausbildungsnachweise:
    1. Hochschuldiplome,
    2. Nachweise, aus denen die Studieninhalte Ihrer absolvierten Ausbildung zur Erlangung der Diplome hervorgehen (z.B. Studienbuch, Anlage zum Diplom, Transcript of Records),
    3. sonstige Nachweise, die zusätzlich zum Hochschulstudium erworben werden müssen, um im Herkunftsland die Berufsqualifikation als Lehrerin/Lehrer zu erlangen (z.B. CAP, QTS + Induction Period, Definitivat, Teaching Certificate),
  6. Nachweise Ihrer Tätigkeit als Lehrerin/Lehrer an staatlichen Schulen im In- und/oder Ausland (benötigte Angaben: Dauer, Beschäftigungsumfang, Klassenstufen und Fächer in denen unterrichtet wurde),
  7. ein amtliches Führungszeugnis (ggf. mit Übersetzung),
  8. der Erklärungsvordruck,
  9. sofern Ihr Wohnsitz nicht in Deutschland oder einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder Island, Liechtenstein, Norwegen sowie der Schweiz ist: ein Nachweis, dass Sie den Beruf als Lehrerin/Lehrer in Niedersachsen ausüben wollen,
  10. ggf. eine formlose Vollmacht, wenn auch eine andere Personen (z.B. Ehe-/Lebenspartner, Mitarbeiter/innen der Beratungsstellen) Auskünfte zu Ihrem Antrag erhalten darf.

Die Unterlagen der Nr. 3 bis 6 sind in Form einer amtlich beglaubigten Kopie des jeweiligen Originals vorzulegen. Von den Unterlagen der Nr. 5 und 6 sind zusätzlich Übersetzungen in deutscher Sprache erforderlich. Die Übersetzungen sind von öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscherinnen oder Dolmetschern bzw. Übersetzerinnen oder Übersetzern zu erstellen. Die öffentlich bestellten/beeidigten Dolmetscher/Übersetzer in Deutschland können Sie hier finden.

Eine "amtliche Beglaubigung" bestätigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt. Städtische Behörden (z.B. ein Rathaus) und Notare können beglaubigte Kopien ausstellen.

Sofern bereits eine Zeugnisbewertung von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) vorliegt, sollte sie als einfache Kopie mit eingereicht werden.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen keine Fristen beachtet werden. Der Fristlauf beim Stellen des Antrages beginnt mit der Bestätigung der zuständigen Stelle, dass die benötigten Unterlagen vollständig vorliegen.

Was sollte ich noch wissen?

Unterstützende Institutionen

Die Service-Stellen des Netzwerks "Integration durch Qualifizierung" (IQ-Netzwerk) beraten und begleiten Sie gern vor, im und nach dem Anerkennungsverfahren.

Rechtsgrundlage