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Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung Gewährung

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen neu

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Im Zuge einer umfassenden Reform ist die Eingliederungshilfe 2017 durch das "Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen" neu geregelt worden. Die meisten Bestimmungen hierzu treten allerdings erst 2018 oder 2020 in Kraft.
Wir möchten Sie daraufhinweisen, dass sich unsere Seiten daher gerade in der Überarbeitung befinden.


Menschen, die nicht nur vorübergehend wesentlich behindert oder von Behinderung bedroht sind, haben Anspruch auf Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, zur Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Je nach Art der Behinderung können Hilfsmittel, ambulante, teil- oder vollstationäre Leistungen in Betracht kommen. Hierbei kann es sich u.a. um folgende Leistungen handeln:

  • Leistungen für Kinder im Vorschulalter, z.B. Hausfrühförderung, Leistungen in Sonderkindergärten, Sprachheilkindergärten, Kindergarten für körperbehinderte Kinder, integrative Betreuung in Kindertagesstätten
  • Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen
  • Tagesstätten für seelisch behinderte Menschen
  • Internate für körperlich oder mehrfach behinderte Menschen zur Schulbildung
  • Landesbildungszentren für blinde oder sehbehinderte, taube oder hörbehinderte sowie sprachbehinderte Menschen
  • Stationäre Langzeiteinrichtungen für seelisch, geistig, körperlich oder mehrfach behinderte Menschen
  • Ambulant betreutes Wohnen für seelisch, geistig, körperlich oder mehrfach behinderte Menschen

und weitere Hilfen.

Eine Leistungsgewährung setzt u.a. voraus, dass der Anbieter der Maßnahme eine Leistungs-, Prüfungs- und Vergütungsvereinbarung mit dem Träger der Sozialhilfe abgeschlossen hat. Weiterhin sind beispielsweise stationäre Leistungen für Erwachsene vom einzusetzenden Einkommen und Vermögen abhängig. Ob bei anderen Leistungen ein Kostenbeitrag zu leisten ist, ist im Einzelfall mit dem zuständigen Träger der Sozialhilfe zu klären. Auch wird im Einzelfall geprüft, ob andere vorrangige Sozialleistungsansprüche, Unterhaltspflichten oder andere Ansprüche gegen Dritte bestehen.

Das Antragsformular finden Sie hier...

Ansprechpartner/innen stehen Ihnen...

...für die folgenden Bereichen gerne zur Verfügung:

Team Grundsatzangelegenheiten

Team Kinder

Team körperlich/ geistig behinderte Erwachsene

Team seelisch behinderte Erwachsene

Für allgemeine Rückfragen...

..stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung 

Telefon: 04721 66-2278
Fax: 04721 66-270489
E-Mail: m.kelle(at)landkreis-cuxhaven.de
Raum: 141
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Leistungsbeschreibung

Personen, die durch eine Behinderung wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe. Die Leistungen können ambulant, teilstationär oder stationär gewährt werden.

Ziel der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und eine Eingliederung in die Gesellschaft zu erreichen.

Leistungen der Eingliederungshilfe sind u. a.

  • stationäres Wohnen
  • ambulant betreutes Wohnen
  • Arbeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM)
  • Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung
  • Hilfe zur schulischen Ausbildung für einen angemessenen Beruf einschließlich des Besuchs einer Hochschule
  • heilpädagogische Leistungen
  • sonstige Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Anspruch haben Personen, die nicht nur vorübergehend geistig, seelisch oder körperlich wesentlich behindert sind oder von einer solchen Behinderung bedroht sind. Die Leistungen der Eingliederungshilfe sind gegenüber den Leistungen anderer Sozialleistungsträger / Rehabilitationsträger (z. B. Krankenkasse, Rentenversicherungsträger, Arbeitsagentur, Unfallversicherungsträger) nachrangig. Die Leistungen können auf Antrag auch durch ein persönliches Budget ausgeführt werden.

Weitere Voraussetzung ist, dass dem Antragsteller die Aufbringung der benötigten Mittel für die Eingliederungshilfe aus eigenem Einkommen und Vermögen nicht zugemutet werden kann. Für die Anrechnung gelten besondere Regelungen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreises und der kreisfreien Stadt.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen keine Fristen beachtet werden.

Rechtsgrundlage

Formulare