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Kfz-Zulassung

Kfz-Zulassung

Fahrzeuge dürfen auf öffentlichen Straßen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn sie zum Verkehr zugelassen sind. Bei einem Neufahrzeug mit allgemeiner Betriebserlaubnis beziehungsweise EG-Betriebserlaubnis müssen Sie die Zuteilung eines amtlichen Kennzeichens beantragen. Die Vorführung des Kraftfahrzeugs ist dabei grundsätzlich nicht erforderlich.

Verfahrensablauf:
Der Antrag auf Zulassung ist durch die Halterin beziehungsweise den Halter oder eine(n) schriftlich bevollmächtigte(n) Vertreter/in zu stellen.
Falls Ihre Zulassungsstelle ein Antragsformular verlangt, können Sie dieses vorab bei der Zulassungsbehörde besorgen oder je nach Angebot der Behörde im Internet abrufen. In vielen Zulassungsbehörden wird das Formular auch direkt bei der Antragsbearbeitung am Schalter ausgefüllt.

Wenn Sie ein Wunschkennzeichen reservieren möchten, kann dies, je nach Angebot der Zulassungsbehörde, schon vor der Neuzulassung persönlich, schriftlich oder telefonisch sowie als Online-Dienst über das Internet erfolgen.

An wen muss ich mich wenden?

An den Kreis oder die kreisfreie Stadt (Zulassungsstelle). Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnort der Fahrzeughalterin/des Fahrzeughalters (Hauptwohnung entsprechend des Personalausweises).

Bei juristischen Personen ist es der Sitz des Hauptsitzes oder der Zweigniederlassung; dies gilt auch für eine OHG, KG oder für Gewerbetreibende und Selbstständige mit fester Betriebsstätte.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder Fahrzeugbrief oder Übereinstimmungsbescheinigung (COC) im Original oder ein Gutachten nach § 21 StVZO oder § 13 EG-FGV sowie den Nachweis über die Verfügungsberechtigung (Originalrechnung, Kaufvertrag oder ähnliches) für das Fahrzeug für die Erteilung einer Einzelgenehmigung,
  • elektronische Versicherungsbestätigung (§ 23 FZV),
  • gültige Ausweispapiere der Fahrzeughalterin / des Fahrzeughalters (Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung; Führerschein und ähnliche Dokumente werden nicht anerkannt!),
  • SEPA-Lastschriftmandat (Bankeinzugsermächtigung),
  • Umsatzsteuererklärung bei innergemeinschaftlichem Erwerb oder Verzollungsnachweis bei Erwerb aus einem Drittstaat.
  • Falls nach dem Kauf Änderungen am Fahrzeug vorgenommen wurden, die abnahmepflichtig sind (zum Beispiel Alu-Felgen, Spoiler, Standheizung), ist das Fahrzeug vor der Zulassung durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen (zum Beispiel TÜV-Nord) oder einem Prüfingenieur (TÜV Nord, DEKRA, GTÜ, KÜS, FSP, TÜV Hanse, TÜV Rheinland, TÜV Süd Autopartner GmbH) zu prüfen. Bei schwerwiegenden Veränderungen (Änderung der Fahrzeugart oder des Abgas-/Geräuschverhaltens, Gefährdung von Verkehrsteilnehmern) ist das Fahrzeug ausschließlich durch einen amtlichen anerkannten Sachverständigen zu begutachten. Die über die Prüfung (Abnahme) ausgestellte Bescheinigung ist bei der Zulassung mit vorzulegen.

zusätzlich bei Beantragung:

  • durch Vertreter:
    Wenn Sie einen Dritten mit der Kfz-Neuzulassung beauftragen, benötigt dieser eine schriftliche Vollmacht von Ihnen; außerdem muss er Ihr Personaldokument (in Kopie) bei der Zulassungsstelle vorlegen. Er selbst muss das für ihn zutreffende Personaldokument dabei haben, um sich auszuweisen.
  • der Zulassung auf Minderjährige:
    Die schriftliche Einverständniserklärung der/des Erziehungsberechtigten und die Vorlage deren Personalausweise.
  • für Firmen (GmbH, AG, OHG):
    Handelsregisterauszug (Nachweis der Anschrift erforderlich), Gewerbeanmeldung (Nachweis der Anschrift erforderlich), Vollmacht des Geschäftsführers oder persönliches Erscheinen des Geschäftsführers.
  • für Vereine:
    Auszug aus dem Vereinsregister; Personalausweis und Vollmacht des benannten Vertreters/der Vertretenden.
  • für Gesellschaft des bürgerlichen Rechts:
    Komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel Gesellschaftervertrag vorlegen); Vollmacht und Erklärung, auf welche natürliche Person die Zulassung erfolgen soll (von allen Gesellschaftern durch Unterschrift bestätigt).

Welche Gebühren fallen an?

Es werden Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr erhoben. Nähere Auskünfte zur Gebührenhöhe erteilt Ihnen auch die Kfz-Zulassungsbehörde.

Rechtsgrundlage

  • § 21 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO),
  • § 13 Verordnung über die EG-Genehmigung für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger sowie für Systeme, Bauteile und selbstständige technische Einheiten für diese Fahrzeuge (EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung - EG-FGV),
  • §§ 3, 6 Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV),
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt).

Was sollte ich noch wissen?

Wird im Rahmen der Zulassung die erstmalige Ausstellung einer Zulassungsbescheinigung Teil II (früher Fahrzeugbriefs) notwendig, so ist das Fahrzeug grundsätzlich von der Zulassungsbehörde durch Vorführung des Fahrzeugs zu identifizieren.

Informationen zum Zulassungswesen


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für die Kfz-Zulassungsstelle

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Aktuelles

In der Zulassungsstelle Hemmoor kann auch technischen Gründen derzeit leider keine EC-Zahlung erfolgen.

Seitens des BMDV wurde ein Merkblatt für Halter von in der Ukraine zugelassenen Fahrzeugen erstellt, das über die Situation hinsichtlich der Kfz-Haftpflichtversicherung sowie der Zulassung der Fahrzeuge in Deutschland nach dem 31. Mai 2022 informiert.

Warum ist eine Terminbuchung weiterhin notwendig?

Die Zulassungsstellen in Cuxhaven, Hemmoor und Schiffdorf arbeiten, zur besseren Planbarkeit der Termine für die Kunden sowie einer effektiveren Ablaufplanung, in allen Angelegenheiten ausschließlich nach Terminvereinbarung. Aus technischen Gründen und aufgrund der kurzfristigen Verfügbarkeit von Terminen ist auch bei der Abmeldung eines Fahrzeugs oder zum Beantragen von Kurzzeitkennzeichen vorab hier ein Termin zu buchen.

Dieses Vorgehen führt zu kürzeren Wartezeiten für die Kunden und hat in den letzten zwei Jahren gezeigt, dass der Großteil der Kunden mit der Terminvereinbarung sehr zufrieden ist. Intern wurde der Terminkalender stetig angepasst. Dies hatte zwar keine sichtbaren Änderung für die Kunden in der Terminbuchung zur Folge, aber die Verwaltung kann so gezielter und der Personalsituation angepasst Termine freigeben. Derzeit können die Kunden tagesaktuell Termine buchen. Morgens zwischen 8:00 Uhr und 9:00 Uhr werden für den selben Tag zusätzlich verfügbare Termine im Portal freigesetzt, mitunter auch im Laufe des Tages bereits für den Folgetag.

Fortan werden die Kunden in den Zulassungsstellen nach Terminnummer, statt wie bisher nach gezogener Wartemarkennummer, aufgerufen. Sie bekommen die Terminbuchungsnummer nach Abschluss der Terminbuchung mitgeteilt und auch per Bestätigungsmail zugesandt.

Buchen Sie bitte online über den obigen Link einen Termin. Um eine zuverlässig schnelle Bearbeitung aller Anträge gewährleisten zu können, bitten wir darum, auf Anrufe bzgl. Terminanfragen zu verzichten. Das Stornieren eines gebuchten Termins ist über die Bestätigungsmail möglich.

Um ein pünktliches Erscheinen und das Bereithalten der Terminbuchungsnummer sowie aller weiteren benötigten Unterlagen wird gebeten.

Informationen zum Wunschkennzeichen

Wir stellen Ihnen die Reservierung Ihres Wunschkennzeichens als Online-Dienst zur Verfügung. So können Sie ganz bequem von zu Hause aus Ihr Wunschkennzeichen heraussuchen und reservieren.

Aufgrund einer Verschlüsselung ist der Aufruf dieses Dienstes für Sie nur dann möglich, wenn Sie einen aktuellen Browser auf Ihrem eigenen System verwenden.

Ihre Reservierung bleibt für 90 Tage gespeichert. Die Gebühr für die Reservierung und Zuteilung eines Wunschkennzeichens beträgt 12,80 € (Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr, GebOSt.).

Aus der Reservierung entsteht kein Rechtsanspruch auf Zuteilung des Kennzeichens. Wir empfehlen daher, das Kennzeichen erst nach der Zulassung und Freigabe durch den Sachbearbeiter in einer Schilderwerkstatt prägen zu lassen.

Rote Kennzeichen oder Kurzzeitkennzeichen lassen sich nicht reservieren.

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Benötigte Unterlagen für Ihr Anliegen

Welche Unterlagen Sie für die einzelnen Vorgänge in der Zulassungsstelle benötigen, entnehmen Sie bitte den unten stehenden Links.

Wichtige Hinweise

  • Es können keine Zulassungen mehr vorgenommen werden, wenn Kfz-Steuerrückstände beim Zoll (ehemals Finanzamt) bestehen.
  • Seit dem 01.03.2007 können Zulassungen nur noch auf dem Hauptwohnsitz vorgenommen werden.

- außer Betrieb setzen (Abmelden) eines Fahrzeuges

Folgende Unterlagen benötigen Sie

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • noch gesiegelte Kennzeichen
  • Personalausweis

Bei der Erledigung durch Dritte ist folgendes zu beachten / mitzubringen:

  • Vollmacht bei Vertretung und eine Personalausweiskopie des Vollmachtgebers oder
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief

Seit dem 01.03.2007 wird zwischen vorübergehender und endgültiger Stilllegung nicht mehr unterschieden. Ein Fahrzeug hat entweder den Status "zugelassen" oder "außer Betrieb gesetzt".

Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplaketten müssen auf dem kürzesten Weg vorgenommen werden.



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- Ausfuhrkennzeichen

Um ein Fahrzeug ins Ausland zu überführen benötigen Sie ein Ausfuhrkennzeichen.

Ab dem 01.10.2010 sind die Zulassungsstellen auch bei Ausfuhrkennzeichen verpflichtet bei der Durchführung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes mitzuwirken.

Das Fahrzeug ist für den Zeitraum der Ausfuhr steuerpflichtig!!

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • Versicherungsbestätigung für ein Ausfuhrkennzeichen
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)
  • Personalausweis oder Reisepass/ Pass (hier wird keine zusätzliche Meldebescheinigung benötigt)
  • ggf. Kennzeichenschilder beim zugelassenen Fahrzeug
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers

Es ist zu beachten, dass jedes Fahrzeug, für welches eine Ausfuhr ins Ausland beantragt werden soll, bei der Zulassungsstelle vorzuführen ist. Die Vorführung kann an allen drei Standorten des Zulassungsbezirks erfolgen (in Cuxhaven, in Schiffdorf und in Hemmoor).

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- Halterdaten ändern

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief (nur bei Namensänderung erforderlich)
  • Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate) oder die Heiratsurkunde
  • Nachweis der gültigen Hauptuntersuchung (HU)

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- Ummeldung eines Fahrzeugs bei Umzug in den Landkreis Cuxhaven

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief (nur bei Namensänderung oder Kennzeichenwechsel erforderlich)
  • Kennzeichenschilder müssen bei Kennzeichenwechsel vorgelegt werden
  • Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • elektronische Versicherungsbestätigung (evB-Nummer)

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- Kurzzeitkennzeichen

Die Nutzung eines Kurzzeitkennzeichens ist gestattet für

  • Fahrzeugüberführungen oder Probefahrten mit gültiger Hauptuntersuchung (HU)
  • zur Vorstellung des Fahrzeugs beim TÜV oder für Fahrten zur Werkstatt, wenn keine HU vorliegt. Es darf dazu im eigenen Zulassungsbezirk und in einen angrenzenden Zulassungsbezirk gefahren werden.

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • elektronische Versicherungsbestätigung für ein Kurzzeitkennzeichen (evB-Nummer)
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers
  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein (Kopie ausreichend)
  • Gültige Hauptuntersuchung (HU) / Sicherheitsprüfung (Kopie ausreichend)
  • Bei juristischen Personen oder selbständig Gewerbetreibenden wird zusätzlich ein Auszug aus dem Gewerbe- oder Handelsregisterauszug benötigt.
  • Beauftragte benötigen eine Vollmacht, den eigenen Personalausweis sowie den des Vollmachtgebers.

Das Kurzzeitkennzeichen ist ab Tag der Antragstellung bis zu 5 Tage gültig.

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- Neuzulassung eines Fahrzeuges

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II (mit COC) oder COC bzw. Gutachten nach § 21 StVZO oder § 13 EG-FGV in Kombination mit dem Kaufvertrag bzw. der Rechnung
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer )
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers
  • Handelsregisterauszug (wenn das Fahrzeug auf eine Firma zugelassen wird)
  • Vereinsregister (bei Zulassung auf Vereine)
  • Einverständniserklärung beider Elternteile sowie die Personalausweise beider Elternteile oder des Vormundes bei Minderjährigen
  • SEPA - Lastschriftmandat

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- Oldtimerkennzeichen

Voraussetzungen

Das Fahrzeug muss vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen sein und es muss eine positive Oldtimer-Begutachtung nach §23 StVZO durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen vorliegen.

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • Gutachten nach §23 StVZO
  • elektronische Versicherungsbestätigung (evB-Nummer)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers
  • Sepa-Lastschriftmandat

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- Rote Kennzeichen

**06er Kennzeichen (Hersteller von Fahrzeugen, Kfz-Händler, Werkstätten)

Rote Dauerkennzeichen werden gem. § 16 FZV nur an zuverlässige Personen ausgegeben. Antragsberechtigte sind nur Hersteller von Fahrzeugen, Fahrzeughändler und Werkstätten. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuteilung eines roten Kennzeichens. Die Zulassungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Kennzeichen dürfen nur für den eigenen Betrieb eingesetzt werden.

Die Zuteilung eines roten Kennzeichens soll den Inhaber/die Inhaberin dahingehend entlasten, bei einer Vielzahl von nicht zugelassenen Fahrzeugen in jedem Fall einen Antrag auf Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens stellen zu müssen. Durch diese Verwaltungsvereinfachung wird der betroffene Personenkreis privilegiert und nimmt damit Aufgaben der Zulassungsstelle wahr.

Rote Kennzeichen dürfen nur an verkehrssicheren Fahrzeugen angebracht werden. Der Inhaber oder eine sonstige berechtige Person hat sich vor Antritt der Fahrt vom verkehrssicheren Zustand des Fahrzeuges zu überzeugen.

Nach der Antragsstellung kann eine interne Prüfung der Zuverlässigkeit der verantwortlichen Person bei der der örtlichen Ordnungsbehörde v. Betriebssitz und Polizei vom Wohnort erfolgen.

Voraussetzung für die Erteilung:

  • schriftlicher, formloser Antrag mit ausführlicher Begründung des Bedarfs
  • Personalausweiskopie
  • Handelsregister oder Gewerbeanmeldung
  • Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 BZRG zur Vorlage einer Behörde (bitte lassen Sie es direkt zur Zulassungsstelle Cuxhaven senden)
  • Auszug aus dem Fahreignungsregister (FAER); erhältlich über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) für ein rotes Kennzeichen
  • SEPA-Lastschriftmandat (Link)

Bearbeitungszeit:

  • Aufgrund der Dauer der Zustellung des Führungszeugnisses und des Auszuges aus dem Fahreignungsregister kann es bis zu 2 Monate dauern. Sofern alle Unterlagen vorliegen, wird der Antragsteller zu einem persönlichen Termin eingeladen. Die erste Zuteilung wird befristet für 6 Monate.

Verlängerung:

Die erste Zuteilung wird befristet für 6 Monate.

KFZ-Steuer:

  • für alle übrigen Fahrzeuge: 191,73 €
  • für Krafträder: 46,02 €

Gebühren:

  • Beantragung: 118,40 €
  • Verlängerung: 25,60 €
  • Fahrzeugscheinheft: 10,80 € (20 Fahrten) oder 21,30 € (40 Fahrten)
  • Fahrtenbuch: 5,00 €

**07er Kennzeichen (Oldtimer)

Rote Dauerkennzeichen werden gem. § 17 FZV nur an zuverlässige Personen ausgegeben. Sie können für Oldtimer zugeteilt werden, die an Veranstaltungen teilnehmen, die der Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuteilung eines roten Kennzeichens. Die Zulassungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen.

Voraussetzung für die Erteilung:

  • schriftlicher, formloser Antrag mit ausführlicher Begründung des Bedarfs
  • Personalausweiskopie
  • Gutachten nach § 23 StVZO (Oldtimergutachten) des jeweiligen Fahrzeuges
  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein des jeweiligen Fahrzeuges
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief des jeweiligen Fahrzeuges
  • Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 BZRG zur Vorlage einer Behörde (bitte lassen Sie es direkt zur Zulassungsstelle Cuxhaven senden)
  • Auszug aus dem Fahreignungsregister (FAER); erhältlich über das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA)
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) für ein rotes Kennzeichen
  • SEPA-Lastschriftmandat

Bearbeitungszeit:

  • Aufgrund der Dauer der Zustellung des Führungszeugnisses und des Auszuges aus dem Fahreignungsregister kann es bis zu 2 Monate dauern. Sofern alle Unterlagen vorliegen, wird der Antragsteller zu einem persönlichen Termin eingeladen. Die Zuteilung erfolgt immer für ein Jahr.

KFZ-Steuer:

  • für alle übrigen Fahrzeuge: 191,73 €
  • für Krafträder: 46,02 €

Gebühren:

  • Beantragung: 118,40 €
  • Fahrzeugscheinheft: 10,80 € (10 Fahrzeuge)
  • Fahrtenbuch: 5,00 €

- Saisonkennzeichen

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • elektronische Versicherungsbestätigung (evB-Nummer)
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers

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- Zulassung von Elektrofahrzeugen "E"

Voraussetzungen

Mit einem E-Kennzeichen können Fahrzeuge zugelassen werden, wenn diese rein elektrisch oder als Elektro-Hybrid-Fahrzeuge betrieben werden. Mit dem nachgestellten E auf dem Kennzeichen können ggf. einige Vergünstigungen in Anspruch genommen werden. So können u. U. in bestimmten Regionen Busspuren befahren oder an bestimmten, sonst kostenpflichtigen Parkplätzen, diese Fahrzeuge kostenfrei abgestellt werden. Elektrofahrzeuge sind grundsätzlich steuerbefreit.

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • elektronische Versicherungsbestätigung (evB-Nummer)
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers

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- Technische Änderung - Fahrzeugdaten ändern

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • Gutachten des Sachverständigen oder Gutachters, der die Änderung abgenommen hat (z.B. TÜV/ Dekra/ GTÜ/ KÜS)
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)

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- Umschreibung eines Fahrzeuges mit Halterwechsel

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)
  • elektronische Versicherungsbestätigung (evB-Nummer)
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers
  • Handelsregisterauszug (bei Zulassung auf Firmen) Vereinsregister (bei Zulassung auf Vereine)
  • Einverständniserklärung beider Elternteile sowie die Personalausweise beider Elternteile oder des Vormundes bei Minderjährigen
  • Kennzeichenschilder müssen bei Kennzeichenwechsel vorgelegt werden
  • SEPA - Lastschriftmandat

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- Wiederzulassung eines Fahrzeuges auf die selbe Person

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • Vollmacht bei Vertretung und Personalausweis des Vollmachtgebers
  • evtl. noch vorhandene Kennzeichenschilder
  • SEPA - Lastschriftmandat

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- ZB I (Fahrzeugschein) - Verlust

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Verlusterklärung des Halters
  • Die Vorlage der Verfügungsberechtigung ist nur erforderlich, wenn noch Zulassungspapiere des alten Musters ("Fahrzeugbrief", ausgestellt bis 30.09.05) zu dem Fahrzeug vorhanden sind. In diesem Fall ist eine Umstellung auf die neue Zulassungsbescheinigung Teil I und II erforderlich.
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)
  • gültiger Hauptuntersuchungsbericht (HU)

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- ZB II (Fahrzeugbrief) - Verlust

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Personalausweis oder Reisepass/ Pass mit Meldebestätigung (nicht älter als 6 Monate)

Hinweis

Für diesen Vorgang vereinbaren Sie bitte einen Termin mit der Teamleitung unter der Telefonnummer: 04721 66-2670.

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Vordrucke

Bitte beachten Sie, dass NUR mit dem korrekt ausgefüllten Formular "SEPA-Lastschriftmandat" Ihr Vorgang bearbeitet werden kann!

Steuerbefreiungen / Steuervergünstigungen

Im Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) sind für verschiedene Sachverhalte Steuervergünstigungen vorgesehen. Es gibt Steuerbefreiungen und Steuerermäßigungen. Liegt eine Steuerbefreiung vor, muss keine Steuer entrichtet werden. Besteht eine Steuerermäßigung, so reduziert sich der zu zahlende Steuerbetrag um 50 Prozent.

Immer aktuelle Informationen erhalten Sie unter

Zoll online - Steuervergünstigungen

Bei der Zulassung muss der Grund der Steuerbefreiung angegeben werden. Sie werden nach der Zulassung automatisch vom Zoll angeschrieben. Anträge werden daher zukünftig nicht mehr angenommen.

Rechtliche Grundlagen

  • Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
  • Fahrzeug-Zulassungsverordnung
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr