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Naturschutzgebiet: Festsetzung

Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete

Gebiete, in denen Natur und Landschaft ganz oder teilweise besonderen Schutzes bedürfen, weil sie

  1. schutzbedürftigen Arten oder Lebensgemeinschaften wildwachsender Pflanzen oder wildlebender Tiere eine Lebensstätte bieten oder künftig bieten sollen,
  2. für Wissenschaft, Natur- und Heimatkunde von Bedeutung sind oder
  3. sich durch Seltenheit, besondere Eigenart oder Vielfalt oder hervorragende Schönheit auszeichnen,

kann die Naturschutzbehörde durch Verordnung zu Naturschutzgebieten erklären (§ 24 Abs. 1 NNatG). Naturschutzgebiete unterliegen einem generellen Veränderungsverbot: Es sind alle Handlungen verboten, die das Naturschutzgebiet oder einzelne seiner Bestandteile zerstören, beschädigen oder verändern (§ 24 Abs. 2 Satz 1 NNatG). Des Weiteren darf das Schutzgebiet außerhalb der Wege nicht betreten werden (§ 24 Abs. 2 Satz 2 NNatG).
Im Gebiet des Landkreises Cuxhaven (ohne Stadt Cuxhaven) sind derzeit 48 Naturschutzgebiete mit einer Fläche von insgesamt 8.500,8 ha ausgewiesen. Dieses entspricht einem Flächenanteil von etwa 4,4 % der Fläche des Kreisgebietes.

Einen Kartendienst für die Darstellung der Naturschutzgebiete finden Sie hier.

Bestehende Naturschutzgebiete im Landkreis Cuxhaven (ohne Stadt Cuxhaven):
 
Samtgemeinde Am Dobrock
Vogelschutzgebiet Hullen (NSG-LÜ 55) -wird vom Landkreis Stade verwaltet-
Größe: 145,6 ha (Gesamtgröße: 489,0 ha)
Balksee und Randmoore (NSG-LÜ 57)
Größe: 472,0 ha
Ostemündung (NSG-LÜ 60)
Größe: 142,5 ha, (Gesamtgröße:160,0 ha)
Quellental (NSG-LÜ 65)
Größe: 1,2 ha
Forst Altkehdingen (NSG-LÜ 67)
Größe: 19,0 ha
Ostesee (NSG-LÜ 81)
Größe: 6,0 ha, (Gesamtgröße: 15,0 ha)
Hadelner und Belumer Außendeich (NSG-LÜ 100)
Größe: 1.283,0 ha
Schnook, Außendeichsflächen bei Geversdorf (NSG-LÜ 264)
Größe: 262,8 ha (Gesamtgröße: 265,0 ha)

Samtgemeinde Bederkesa
Dahlemer See (NSG-LÜ 46)
Größe: 425,0 ha,
Halemer See (NSG-LÜ 69)
Größe: 199,0 ha
Ahlen-Falkenberger Moor (NSG-LÜ 72)
Größe: 1.298,0 ha
Ringstedter See (NSG-LÜ 76)
Größe: 32,0 ha
Hörner Moor und Nordostufer Bederkesaer See (NSG-LÜ 107)
Größe: 105,0 ha
Windbrackenholz (NSG-LÜ 121)
Größe: 34,0 ha
Fleckenshölzer (NSG-LÜ 122)
Größe: 40,0 ha
Ahlershorst (NSG-LÜ 123)
Größe: 15,0 ha
Hinter der Träncke im Flögelner Holz (NSG-LÜ 124)
Größe: 8,0 ha
Huuss im Flögelner Holz (NSG-LÜ 125 )
Größe: 15,0 ha
Wehdenbruch (NSG-LÜ 135)
Größe: 57,0 ha
Mietenmoor (NSG-LÜ 152)
Größe: 119,0 ha
Fleinsee/Altluneberger See (NSG-LÜ 157)
Größe: 150,0 ha

Samtgemeinde Beverstedt
Wollingster See (NSG-LÜ 12)
Größe: 9,0 ha
Bülter See und Randmoore (NSG-LÜ 50)
Größe: 368,0 ha
Im Hausbeeken (NSG-LÜ 89)
Größe: 24,0 ha
Östliche Malse (NSG-LÜ 137)
Größe: 51,0 ha

Samtgemeinde Börde Lamstedt
Balksee und Randmoore (NSG-LÜ 57)
Größe: 472,0 ha
Tunschlikers Moor/Auf der Rhede (NSG-LÜ 91)
Größe: 82,0 ha
Wildes Moor bei Stinstedt (NSG-LÜ 101)
Größe: 57,0 ha
Langes Moor (NSG-LÜ 114)
Größe: 910,0 ha
Nordahner Holz (NSG-LÜ 249)
Größe: 50,0 ha

Samtgemeinde Hadeln
Hadelner und Belumer Außendeich (NSG-LÜ 100)
Größe: 1.283,0 ha

Samtgemeinde Hagen
Südliches Hagener Königsmoor (NSG-LÜ 75)
Größe: 85,0 ha
Borner Moor (NSG-LÜ 94)
Größe:92,0 ha
Heide und Moor bei Haslah (NSG-LÜ 99) - z. T. im Bereich des LK Osterholz -
Größe: 5,0 ha (Gesamtgröße: 15,0 ha)
Rechter Nebenarm der Weser (NSG-LÜ 110)
Größe: 212,0 ha (Gesamtgröße 512,0 ha)
Bargsmoor/Rechtenflethermoor (NSG-LÜ 118)
Größe: 140,0 ha

Samtgmeinde Hemmoor
Oederquarter Moor (NSG-LÜ 131)
Größe: 10,0 ha (Gesamtgröße: 85,0 ha)

Samtgemeinde Land Wursten
Hohensteinsforst (NSG-LÜ 119)
Größe: 49,0 ha

Stadt Langen
Dahlemer See (NSG-LÜ 46)
Größe: 425,0 ha
Ahlen-Falkenberger Moor (NSG-LÜ 72)
Größe: 1.298,0 ha
Dorumer Moor (NSG-LÜ 90)
Größe: 226,0 ha

Gemeinde Loxstedt
Bülter See und Randmoore (NSG-LÜ 50)
Größe: 368,0 ha
Plackenmoor (NSG-LÜ 56)
Größe: 74,0 ha
Neuenlander Außendeich (NSG-LÜ 68)
Größe: 23,8 ha,
Königsmoor bei Schwegen (NSG-LÜ 93)
Größe: 230,0 ha
Stoteler Moor (NSG-LÜ 103)
Größe: 192,0 ha

Gemeinde Nordholz
Stechginsterheide in Nordholz (NSG-LÜ 22)
Größe: 2,6 ha
Klinten (NSG-LÜ 120)
Größe: 4,0 ha
Wanhödener Moor (NSG-LÜ 145)
Größe: 39,0 ha

Gemeinde Schiffdorf
Silbersee und Laaschmoor (NSG-LÜ 11)
Größe: 32,7 ha
Bülter See und Randmoore (NSG-LÜ 50)
Größe: 368,0 ha
Im Gliesch (NSG-LÜ 73)
Größe: 8,1 ha
Sellstedter See und Ochsentriftmoor (NSG-LÜ 106)
Größe: 520,0 ha,
Fleinsee/Altluneberger See (NSG-LÜ 157)
Größe: 150,0 ha

Samtgemeinde Sietland
Dahlemer See (NSG-LÜ 46)
Größe: 425,0 ha,
Ahlen-Falkenberger Moor (NSG-LÜ 72)
Größe: 1.298,0 ha,
Aßbütteler Moor (NSG-LÜ 83) -z. T. im Bereich der Stadt Cuxhaven
Größe: 175, ha (Gesamtgröße: 183,0 ha)

Leistungsbeschreibung

Das Naturschutzgebiet stellt eine Form des gebietsbezogenen Flächenschutzes dar und ist das älteste und bekannteste Instrument des Naturschutzes.

Als Naturschutzgebiet können Gebiete ausgewiesen werden, die für die Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Tier- und Pflanzenwelt sowie von deren Lebensräumen oder Lebensgemeinschaften von Bedeutung sind. Naturschutzgebiete können auch festgesetzt werden, wenn Gebiete aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit schützenswert sind.

Naturschutzgebiete werden durch Rechtsverordnung der zuständigen Stelle festgesetzt. In dieser Rechtsverordnung sind die Beschreibung des Gebietes und dessen Schutzzweck sowie die zur Erreichung des Schutzzweckes notwendigen Regelungen enthalten. Die Abgrenzung des Naturschutzgebietes wird in einer zugehörigen Karte dargestellt.  

Auskunft über die Naturschutzgebiete und genehmigungspflichtige Handlungen erteilt die zuständige Stelle.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis und der kreisfreien Stadt sowie der Region Hannover.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

In Naturschutzgebieten sind grundsätzlich alle Handlungen verboten, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebietes in Teilen oder im Ganzen führen können. Naturschutzgebiete dürfen in der Regel nur auf den Wegen betreten werden. Wenn es aber der Schutzzweck zulässt, können davon Ausnahmen zugelassen werden.

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz