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Regenrückhaltebecken (RRB)

Der Bau eines Regenrückhaltebeckens bedarf einer wasserrechtlichen Genehmigung nach § 154 Niedersächsisches Wassergesetz (NWG). Der maximal zulässige Abfluss (l/s) aus dem Rückhaltebecken errechnet sich aus Größe des Einzugsgebietes (ha) des Regenrückhaltebeckens multipliziert mit der zulässigen Einleitungsmenge von 1,5 l/s*ha (Liter pro Sekunde und Hektar). Für die Einleitung des Ablaufs aus dem Regenrückhaltebecken in einen Vorfluter bedarf es einer Erlaubnis nach § 10 NWG.

Sinn und Zweck eines Regenrückhaltebeckens ist es, das auf den befestigten Flächen anfallende Niederschlagswasser gedrosselt in einen Vorfluter einzuleiten. Ein wichtiger Parameter für die Bemessung der Abflussdrossel ist die natürliche Abflussspende, die im Bereich des Landkreises Cuxhaven 1,5 l/s*ha beträgt.

Das Niederschlagswasser wird je nach Herkunftsart direkt in das RRB (Niederschlagswasser aus reinen Wohngebieten) oder über ein Absetzbecken (Niederschlagswasser aus Gewerbe- und Industriegebieten) und nachgeschalteten RRB gedrosselt dem Vorfluter zugeführt. Zur Rückhaltung von Leichtflüssigkeiten wird entweder im Ablauf des RRB oder im Ablauf des Absetzbeckens eine Tauchwand installiert.
Regenrückhaltebecken sind gemäß Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 117 „Bemessung von Regenrückhalteräumen“ Ausgabe März 2001 zu bemessen.

Ihr Ansprechpartner bei Landkreis Cuxhaven ist:

Telefon: 04721 66-2532
Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag
Fax: 04721 66-270350
E-Mail: b.schulze(at)landkreis-cuxhaven.de
Raum: 420
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