Wespen, Bienen und Hornissen

Auch mit Wespen, Bienen und Hornissen lässt es sich in Frieden leben


In Mitteleuropa gibt es fast 500 verschiedene Wespenarten. Lediglich zwei dieser Arten können durch ihre Naschhaftigkeit und Anfliegen von Menschen zeitweise im Jahr zu einem Problem werden. Die Deutsche Wespe (Paravespula germanica) und die Gemeine (Gewöhnliche) Wespe (Paravespula vulgaris) lassen sich an der Kaffeetafel, in Konditoreien oder Biergärten blicken. Diese beiden Arten teilen mit uns die Vorliebe für süße Speisen oder Getränke. Weitere neun Arten staatenbildender (sozialer) Faltenwespen sind in der Regel völlig harmlos. Zu ihnen gehört auch die größte Wespenart, die Hornisse (Vespa crabro).


Zur Vermeidung von Konflikten mit den beiden lästigen Arten sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden:

Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe bauen ihre Nester überwiegend im Boden in verlassenen Höhlen anderer Tierarten sowie vereinzelt auch in dunklen Hohlräumen (z.B. im Haus). Freihängende Nester in Gebüschen oder an Gebäuden sind daher grundsätzlich den harmlosen Wespenarten zuzuordnen und stellen keine Gefährdung für die Bewohner dar. Dennoch sollten auch hier die folgenden Verhaltensregeln beachtet werden: 


Übrigens

Wespenvölker lösen sich im Herbst auf, lediglich die Königinnen überwintern und beginnen im nächsten Frühjahr mit einem neuen Nestbau. Ein einmal besetztes Wespennest wird nicht wieder besiedelt. Sollten dennoch einmal Probleme mit den nützlichen Faltenwespen auftreten, empfehlen wir Ihnen die Hinzuziehung eines der unten genannten Betreuer.


Hornissen...

...gehören darüber hinaus zu den besonders geschützten Arten, ihre Nester dürfen nur mit Genehmigung umgesetzt oder verändert werden. Die v.g. Personen sind im Besitz einer Ausnahmegenehmigung zum Umsiedeln von Hornissenvölkern. Eine in Ausnahmefällen erforderliche Abtötung von Hornissenvölkern ist ebenfalls genehmigungsbedürftig.