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07.11.2025

Bau der Cuxlandhalle schreitet trotz Verzögerung voran


„Wir rechnen damit, dass die Cuxlandhalle in den Osterferien fertig ist“, teilt Landrat Thorsten Krüger zum Bau der neuen Vierfeldhalle in der Beethovenallee mit.
Wegen Verzögerungen in den Bauabläufen wird die Halle noch nicht, wie der ursprüngliche, sehr ambitionierte Zeitplan es vorsah, im November fertig, sondern etwa fünf Monate später. Dies liegt nicht an Materialengpässen, sondern an teilweise erforderlichen Umplanungen im Bau sowie verschiedenen Witterungsereignissen. Starkregenereignisse und Stürme haben insbesondere die Gewerke an der Gebäudehülle massiv beeinflusst. Diese Verzögerungen haben auch Einfluss auf die Folgegewerke genommen, von denen einige ihr Personal -aufgrund anderer Projekte - lediglich für das ursprünglich Zeitfenster geblockt hatten. Auf die für den Bau der Halle vorhandenen Fördermittel hat die Verzögerung keinen Einfluss; die Mittel stehen weiterhin zur Verfügung.

Zurzeit wird die Unterkonstruktion des für die Halle vorgesehenen Glasbodens zeitlich planmäßig eingebaut. Diese Art des Bodens für Sporthallen ist vergleichsweise neu und bietet viele Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Hallenboden aus Linoleum. So wird im Sportbetrieb jeweils nur das erforderliche Spielfeld eingeblendet, sodass es nicht - wie sonst üblich - mehrere Linien gibt, und je nach Sportart zunächst die richtige Linienfarbe gefunden werden muss. Der Glassportboden ist im Vergleich zum Linoleumsportboden deutlich robuster, sodass in der Halle auch Rollstuhlsport möglich ist oder beispielsweise Feldbetten ohne weitere Schutzbeläge aufgestellt werden können, wenn die Halle als Evakuierungszentrum genutzt werden soll.

Rückbau der Rundturnhalle gehört zum Bauprojekt

In den letzten Wochen fanden Baustoffüberprüfungen in der Rundturnhalle statt. Diese soll abgerissen werden, wenn die neue Halle in Betrieb ist. Die Baustoffüberprüfungen haben ergeben, dass mehr problematische Baustoffe als erwartet beim Rückbau entfernt werden müssen. Diese Baustoffe sind im verbauten (gebundenen) Zustand nicht gefährlich, so dass die Rundturnhalle weiterhin genutzt werden kann. Der Aus- und Rückbau dieser Baustoffe ist allerdings aufwendig, da jeder Stoff im Zweifel unterschiedlich ausgebaut und entsorgt werden muss, wodurch beim Freisetzen dieser Stoffe im Zuge des Rückbaus unterschiedliche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Ein Rückbaukonzept wird zurzeit von einem externen Büro erarbeitet und dann vom Landkreis ausgeschrieben.

Darüber hinaus wird der Landkreis Gespräche mit der Stadt Cuxhaven führen, um über die Nachnutzung der Fläche der Rundturnhalle zu entscheiden. Neben einer Erweiterung des Schulhofes für das Lichtenberg Gymnasium und einigen Parkplätzen für die neue Vierfeldhalle werden weitere Möglichkeiten erwogen.


Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven