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Das Schicksal der Zeugen Jehovas im Cuxland (1933 - 1945)

Vortrag von Hans-Jürgen Kahle (Cuxhaven) mit Auszügen aus Originalbriefen eines Inhaftierten - vorgetragen von fünf Schülerinnen des Gymnasiums Otterndorf

23.02.2026
19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Stadtscheune Otterndorf, Sackstraße 4, 21762 Otterndorf
Otterndorf
Landkreis Cuxhaven
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse archiv@landkreis-cuxhaven.de empfohlen. Es wird automatisch ein Platz für Sie reserviert.
Rückfragen unter 04751/ 9148-0 (Archiv) oder 04751/9148-16 (Julia Kuhnt)

Bereits kurze Zeit nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gerieten die Zeugen Jehovas in das Visier der NS-Behörden in Cuxhaven. Denn die Gläubigen verweigerten vielfach die Teilnahme an Wahlen und Volksabstimmungen sowie den Wehrdienst. Da die Ordnung Gottes für sie vorrangig ist, organisierten sie sich nicht in weltlichen und politischen Gemeinschaften des NS-Staates. Dies machte sie in den Augen der damaligen Machthabenden verdächtig. Mitte der 1930-er Jahren wurden die Zeugen Jehovas verboten. Für zahlreiche Männer und Frauen aus dem Cuxland folgten schreckliche Jahre bis hin zur Inhaftierung in Gefängnissen und Konzentrationslagern.

Hans-Jürgen Kahle hat für seinen Vortrag Quellen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet und stellt die Ergebnisse dieser bemerkenswerten Forschung erstmalig vor.
In seinen Publikationen hat er die regionale Geschichte der NS-Organisationen, die Parteiengeschichte, den Einsatz von Zwangsarbeitern während des Zweiten Weltkriegs sowie zahlreiche Einzelschicksale beleuchtet.