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Interkulturelle Gesundheit in Niedersachsen
"MiMi - Mit Migranten für Migranten" Das Gesundheitsprojekt

Das "Drei-Generationen-Projekt Niedersachsen - Mit Migranten für Migranten" (MiMi-Gesundheitsprojekt Niedersachsen) wurde gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Ziel des Projekts war es, mehrsprachige und kultursensible Gesundheitsförderung und Prävention für Migrantinnen und Migranten anzubieten.

Dazu wurden engagierte Migrantinnen und Migranten als interkulturelle Gesundheits-mediatorinnen und Gesundheitsmediatoren gewonnen und geschult, um ihre Landsleute in der jeweiligen Muttersprache über das deutsche Gesundheitssystem und weitere Themen der Gesundheitsförderung und Prävention zu informieren.

Das Projekt wird nun eigenständig vom Landkreis Cuxhaven weitergeführt und befindet sich aktuell im Aufbau.

Wie geht es jetzt weiter?

Geplant ist, ehrenamtliche Migrantinnen und Migranten in das Projekt einzubinden, die eigenständig mehrsprachige Informationsveranstaltungen in ihren Communities (z. B. in Sprachkursen oder religiösen Versammlungsstätten wie Moscheen und Kulturvereinen) durchführen.

Sie werden in Schulungen ausgebildet, in denen theoretische und methodische Kenntnisse zur Gesundheitsförderung und Prävention vermittelt werden.
Anschließend werden regelmäßig Treffen zum Kennenlernen, Informationsaustausch und anderen wichtigen Themen stattfinden. Bei Bedarf können auch weitere Fortbildungen angeboten werden.

Geplante Schulungsthemen:

  • Das deutsche Gesundheitssystem
  • Kindergesundheit und Unfallprävention
  • Brustkrebsfrüherkennung und -behandlung
  • Alter, Pflege und Gesundheit
  • Impfschutz
  • Diabetes
  • Gewaltprävention
  • Hygiene
  • Posttraumatische Gesundheitsstörungen
  • Seelische Gesundheit
  • Schwangerschaft und Familienplanung
  • Spielsucht

Das Gesundheitsprojekt im Landkreis Cuxhaven richtet sich an alle Migrantinnen und Migranten, die sich gerne im Ehrenamt engagieren möchten.


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