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Genehmigung zur Rodung von Waldflächen beantragen
[Nr.99048007006000 ]

Teaser

Wenn Sie Wald in eine andere Nutzungsart umwandeln wollen benötigen Sie hierfür eine Genehmigung.  Die Genehmigung muss vorliegen, bevor mit dem Fällen, dem Roden oder der sonstigen Beseitigung begonnen wird.

Verfahrensablauf

Der Antrag ist mit den genannten Anlagen versehen schriftlich oder online bei der zuständigen Genehmigungsbehörde einzureichen. Die Behörde wird dann alle Träger öffentlicher Belange anhören und in Auswertung der Stellungnamen über die Möglichkeit der Erteilung der angestrebten Genehmigung für die Waldumwandlung entscheiden.

  • Sie reichen Ihren Antrag mit den erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Waldbehörde ein.
  • Das weitere Verfahren läuft wie folgt ab:
    • Prüfung der Unterlagen durch die Waldbehörde.
    • Ggf. werden andere Fachbehörden beteiligt.
    • Prüfung und Entscheidung über den Antrag.
    • Bei Erteilung einer Genehmigung wird der Genehmigungsbescheid an Sie übermittelt. Bei Nichterteilung erhalten Sie einen negativen Bescheid.

Achtung: Die Genehmigung muss vorliegen, bevor mit dem Fällen, dem Roden oder der sonstigen Beseitigung begonnen wird.

Ergänzender Hinweis: Im Falle größerer Waldumwandlungen ist eine Prüfung oder Vorprüfung der Umweltverträglichkeit erforderlich.

Rechtsgrundlage(n)

Zuständige Stelle

Waldbehörde der Region Hannover, des Landkreises, der kreisfreien Stadt

Erforderliche Unterlagen

  • Formloser schriftlicher Antrag.
  • Antragsteller (Name, Anschrift), Datum, Unterschrift.
  • Beschreibung der Waldumwandlung mit Angaben zur Fläche, die umgewandelt werden soll:
    • Gemarkung,
    • Flur,
    • Flurstück,
    • Flächengröße,
    • Größe der Umwandlungsfläche.
  • Lageplan/Flurkartenausschnitt bzw. Karte als Luftbild mit eingezeichneter Fläche der Waldumwandlung.
  • Vorgesehene künftige Nutzung.
  • Begründung des Antrages mit Ausführungen zu privaten, wirtschaftlichen, öffentlichen Interessen.
  • Eigentumsnachweis der Waldumwandlungsfläche (aktueller Grundbuchauszug, Katasterauszug oder Kaufvertrag mit Auflassungsvormerkung).
  • Angabe zu geplanten Verfahren.
  • Angaben zum geplanten Zeitraum der Durchführung.
  • Angebote zu vorgesehenen waldrechtlichen Kompensationen zum Ausgleich der nachteiligen Wirkungen der Waldumwandlung.
  • Angaben zur Ersatzaufforstungsfläche:
    • Gemarkung,
    • Flur,
    • Flurstück,
    • Flächengröße,
    • Größe der Ersatzaufforstung.
  • Lageplan/Flurkartenausschnitt bzw. Karte als Luftbild mit eingezeichneter Fläche der Ersatzaufforstung.
  • Eigentumsnachweis der Ersatzaufforstungsfläche (aktueller Grundbuchauszug, Katasterauszug oder Kaufvertrag mit Auflassungsvormerkung).
  • Ggf. Versicherung, dass angebotene Ersatzaufforstungen nicht bereits aufgrund anderer gesetzlicher oder behördlicher Auflagen erbracht werden müssen.

Frist

Der Antrag ist vor Durchführung der Waldumwandlung zu stellen.

Hinweise (Besonderheiten)

nicht angegeben