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30.09.2026

Ausstellung »Flucht und Vertreibung« im Kreishaus

Im Rahmen eines Fortbildungstages besuchten auch rund 35 Soldatinnen und Soldaten des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ aus Nordholz die Ausstellung „Flucht und Vertreibung“ im Kreishaus des Landkreises Cuxhaven. Landrat Thorsten Krüger begrüßte die Gäste in seiner Funktion als Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.. Ebenfalls dabei war Stefan Bruenner, Reservistenbeauftragter des Volksbundes für Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.
Katja Bruns-Cordes, die als Kreisgeschäftsführerin des Volksbundes im Landkreis durch die Ausstellung begleitete, stellte zu Beginn der Führung den regionalen Bezug zu dem Thema der Ausstellung her: Cuxhaven und das benachbarte Bremerhaven waren über Generationen Orte des Fortgehens: Über die Seehäfen machten sich Menschen auf den Weg in ein neues Leben. Zugleich war und ist das Cuxland bis heute ein Ort des Ankommens.

Die Arbeit des Volksbundes

Eine besondere Verbindung zu dem Thema Flucht und Vertreibung stellt die Arbeit des Volksbundes mit der Pflege von Kriegsgräberstätten. Dort ruhen nicht nur gefallene Soldaten, sondern auch zivile Opfer von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung. Diese Orte sollen nachfolgenden Generationen die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft vor Augen führen und dazu anregen, sich für Frieden und gegen Gewalt einzusetzen.
Landrat Thorsten Krüger brachte diesen Gedanken gegenüber den Soldatinnen und Soldaten auf einen Punkt: „Ein Friedhof mit den Gräbern gefallener Soldaten zeige letztlich, was passiert, wenn Verantwortliche nicht mehr miteinander sprechen und Verständigung scheitert.“

Foto: Angehörige des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ mit Landrat Thorsten Krüger (2. v. l.) und Katja Bruns Cordes (r.) 

Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven